Garten [1]

[935] Garten, 1) ein eingehegtes Stück Land, nicht blos für Anpflanzungen, sondern auch zu Wohnungen, als Gehöfte, Burg, od. Stadt; daher die Endung vieler Städte u. Schlössernamen auf gard od. gart, wie Belgard, Stargard, Stuttgart etc. Gewöhnlich aber 2) ein eingefriedigtes Stück Land (vgl. Gartenrecht), worin Gewächse mit besonderer Sorgfalt erbaut u. cultivirt werden. Die auf Gärten angewendete Sorgfalt heißt Gartenbau, Gartencultur, u. insofern diese kunstmäßig u. geschmackvoll ist, Gartenkunst. Sie steht dann der Architektonik nahe, nur daß die Natur, die in sich schon den Charakter des Schönen hat, durch sie Nachhülfe erhält. Eine schöne Gegend bedarf daher nur als in gewisse Grenzen gefaßt gedacht werden, um einen Naturgarten darzustellen. Man hat nach der Hauptbestimmung: Lust-, Küchen-, Obst-, Arznei-Botanische Gärten; od. nach den cultivirten Gegenständen: Blumen-, Baum-, Grasgärten etc.; od. nach dem Nebenzweck: Thier-, Menagerie-, Bienengärten u.a.; od. nach der Localität: Haus-, Weinbergs-, Stubengärten etc; od. nach der Zeit: Wintergärten; od. nach dem nationellen Geschmack, in dem sie angelegt sind: Englische, Französische, Holländische, Deutsche Gärten etc. Ist ein G. zu gemischten Anbau bestimmt u. sollen darin Gemüse, Zierpflanzen, Obstbäume, Fruchtsträucher ohne Unterschied gezogen werden, so bringt man ihn zweckmäßig in zwei Abtheilungen u. bestimmt die eine für Obst- u. Gemüseban, die andere nur zur Blumenzucht. Man wählt für sie die freiesten u. der Sonne zugänglichen Stellen. Ungeeigneten Boden kann man verbessern, indem man einem zu stark bindenden Boden Sand u. leichte Erdarten, einem zu losen Boden Lehm od. Thon beimischt, einen an stockender Nässe leidenden Boden drainirt. Jeder G. muß mit Wegen durchschnitten sein, welche der Reinlichkeit u. Zierde wegen mit klargesiebtem, wo möglich gelbem Sand (Gartensand) bestreut werden. Die Gartenwege müssen etwas tiefer liegen als das Gartenland, u. sie sollen etwas gewölbt sein. Die Breite der Wege wird von der Größe des G-s bestimmt; jede Abtheilung muß einen Hauptweg von mindestens 6 Fuß Breite haben, Nebenwege brauchen nur 3–4 Fuß breit zu sein. Die Wege der zur Obst- u. Gemüsezucht bestimmten Abtheilung müssen sich durchkreuzen, so daß die Quartiere Vierecke bilden; die Wege der Abtheilung für Zierpflanzen führt man in geschwungenen Linien u. vereinigt sie in schiesen abgerundeten Winkeln. Die Quartiere umgibt man mit Rabatten u. theilt sie in Beete ab; die Beete sollen nicht über 4 Fuß breit sein. Die Rabatten müssen an ihrem Saume mit einer Einfassung versehen werden; dieselbe besteht entweder aus Bretern, Steinen, Rasen od. niederen Pflanzen, z.B. Erdbeeren, Buchsbaum, Englischem Gras, Federnelken, Tausendschön, Lavendel, Schnittlauch etc. Die Rabatten dienen gewöhnlich zur Anzucht von Gemüsepflanzen für die Küche od. zur Blumenzucht od. zum Spalier- u. Beerenobstbau. Die Einfriedigung der Gärten geschieht mittelst Gartenmauern aus Ziegeln od. Bruchsteinen, od. mittelst Gartenzäunen von todtem Holz od. durch Hecken von lebendigen Pflanzen, deren Anlage wohlfeil ist u. die bei guter Gartenlage eine sehr freundliche, dichte u. dauerhafte Einfriedigung u. auch Brennmaterial u. Viehfutter geben. Dagegen wachsen sie langsam, sie halten schädliche Thiere nicht gehörig ab, bieten dem Ungeziefer einen Aufenthaltsort, sömmern die anliegenden Beete, laufen mit den Wurzeln in den G. u. verhindern dadurch das Gedeihen der Gewächse. Die Holzarten zu Gartenhecken sind: Hartriegel, Cornelkirschenbaum, Hagedorn, Berberisstrauch, Schwarzdorn, Hainbuche, Fichte, in südlichen Gegenden Agave, Aloearten, Cactus u.a. stachelige Gewächse. Mit dem Beschneiden der Hecken muß man zeitig anfangen u. alle Jahre wiederholen; nur die Hauptstämme stutzt man nicht eher, bis sie die gewünschte Höhe erreicht haben. Höher als 6 Fuß läßt man solche Hecken nicht werden. Im G. werden verschiedene Gartengebäude zum Nutzen, zur Bequemlichkeit od. zur Zierde errichtet, Wohngebäude zum Sommeraufenthalt (Gartenhäuser) mit Gartensälen, Pavillons, Tempel, Kiosks, Lauben, Einsiedeleien, Grotten, Hütten, künstliche Ruinen, Wasserkünste etc. Im weitesten Sinne gehören auch mehr od. weniger elegante Gewächshäuser hierher. Die Errichtung der Gartengebäude gibt die Gartenbaukunst an, welche auch die Gartenanlagen in sich begreift.

Auf die ersten Spuren der Gärten leitet Diodor, welcher die sogenannten Hängenden Gärten (s.d.) der Semiramis in Babylon beschreibt, welche selbst die Nengierde Alexanders d. Gr. dermaßen reizten, daß er dieselben besuchte. Die ersten Parkanlagen entstanden wahrscheinlich im mittleren u. südlichen Asien; von den Parkanlagen der persischen Könige weiß man, daß sie mit Cypressen u. wildwachsenden Fruchtbäumen bepflanzt u. ohne Regel angelegt waren. Nach Zoroasters Auftreten wurden die Umgebungen der Feuertempel mit Bäumen geschmückt; die Plätze, die sich einer besonderen Pflege erfreuten, wurden Paradeisoi (Lustgärten) genannt; die asiatischen u. indischen Paradiese hatten schon früher Ruf, bes. in den westlichen Ländern. Anfangs waren nur einzelne Bäume wegen ihrer schönen Form Gegenstand der Huldigung, später wurden sie in Gruppen gepflanzt u. dienten als Haine der Götter; der Hain des Apollotempels zu Gryunion in Äolis u. der Hain von Daphne waren die berühmtesten. Außer den Königen hatten auch Privatleute ihre Gärten. So war es auch bei den Hebräern, namentlich waren deren bei Jerusalem (in der Stadt durften später keine angelegt werden) viele, namentlich im Thale Gihon. Ihre Gärten, Ganoth u. Ganim, waren theils Nutztheils Lustgärten, in letzteren, Peridam, wechselten Waldbäume u. Gebüsch von Cypressen, Lorbeer, Granaten, Feigen, Nußbäumen etc. mit Wiesen u. Blumenbeeten; es befanden sich darin Basins zum Baden u. fließende Gewässer. In ihren Gärten legten Könige u. Vornehme gern ihre Familienbegräbnisse an u. hatten dort Opferstätten, weshalb bei den Hebräern in der vorexilischen Zeit dort der Götzendienst getrieben wurde. Die Gartenanlagen der Chinesen hatten unter der Dynastie der Hongs so ausgedehnten Umfang, daß dadurch[935] der Ackerbau gefährdet wurde. Das Gartengedicht des chinesischen Dichters Seemakuay aus dem Jahr 1086 beschreibt eine Gartenanlage mit warmem Naturgefühle. Besonders übten die buddhistischen Mönchsanstalten großen Einfluß, indem Tempel, Klöster u. Begräbnißplätze mit schön geformten Bäumen u. Blumen geziert wurden. Die Griechen hatten Anfangs nur Obstgärten mit einigen Grotten, Lauben, Statuen u. Gebäuden; die Gärten, welche die späteren griechischen Schriftsteller beschreiben, lassen noch keine Gartenkunst vermuthen; die berühmten Gärten des Alkinoos waren nur bescheidene Pflanzungen aus einigen Obstbäumen u. Blumen Die Römer hatten früher Gärten (Horti) des Nutzens halber; aber später entstanden ausgedehnte Luxusparks, welche jedoch in steifem Styl angelegt waren, ja man gab Bäumen u. Sträuchern durch Binden u. Schneiden barocke Gestalten. Daneben gab es jedoch auch zwanglosere Partieen von Gebüsch, freie grüne Plätze u. Blumenrabatten. Ein wesentlicher Schmuck waren auch hier Wasserleitungen u. Wasserkünste, welche von dem Aquarius besorgt wurden, während der eigentliche Kunstgärtner Topiarius hieß. Die beliebtesten Blumen waren Rosen, Lilien, Krokus, Narzissen etc. Gewächse u. Treibhäuser kommen erst unter den Kaisern vor. Die Gartenanlagen aus den Zeiten der Byzantinischen Kaiser waren auch vom Orient entlehnt; ein Bassin im Schatten war mit Monocotyledonien, mit Hyacinthen u. Lilien umgeben u. machte die höchste Zierde ihrer Gärten aus. Am wenigsten war die Gartenkunst in Spanien ausgebildet; Blumen kannte man erst seit dem 8. Jahrhundert. Bei den Galliern lag der Gartenbau ganz darnieder, erst gegen die Mitte des 12. Jahrh. hatte man durch die Kreuzfahrer viele Blumen des Orients kennen gelernt, u. die Mönche singen an, die ersten nützlichen Blumengärten ins Leben zu rufen. Erst im 13. Jahrh. schenkte man in Europa dem Gartenbau größere Aufmerksamkeit, bes. in den Klöstern u. in den freien Städten Italiens u. Deutschlands, namentlich Flanderns, blühte die Gemüsegärtnerei als Gewerbe auf. Die Troubadours im Mittelalter sprechen schon von symmetrischen Gärten, u. Ferdinand I. von Neapel, sowie Herzog Ludwig von Mailand unterhielten Fruchtgärten. Die Entdeckung der Tropenländer durch Columbus u.A. kann in der Geschichte der Gärtnerei auch als eine höchst einflußreiche Begebenheit betrachtet werden; ebenso der ausgebreitete Spezerei- od. Droguenhandel der Spanier, Portugiesen, Niederländer, der zur Gründung botanischer, u. dadurch zur Entstehung anderer Gärten beitrug. Schon vor der Entdeckung Amerikas bestanden einige Botanische Gärten; der erste war der 1309 in Salerno, 1333 in Venedig, 1544 in Pisa, 1550 in Padua, 1568 in Bologna, 1577 in Leyden, 1633 in Paris. Eigentliche Ziergärten wurden erst unter den letzten Valois in Frankreich in Folge der italienischen Kriege eingeführt. Italien hatte schon zu dieser Zeit schöne Gärten, in denen mit großem Luxus, wenn auch in steifem Styl, Werke der Sculptur u. Architektonik aufgeführt wurden (Französischer Gartenstyl). Der wahre Ursprung jener symmetrischen Gärten unter Ludwig XIV. ist in Italien zu suchen; dieser Gartenstyl wurde dann in ganz Europa adoptirt u. durch Karl II. selbst nach England gebracht. Hier u. in Deutschland sind sie zu eigentlicher Bedeutung gelangt seit der Mitte des 18. Jahrh. Im Anfange des 16. Jahrh. wurden in Holland u. Deutschland auch schon umfangreiche Gärten angelegt, aber noch kein Kunstgarten. Besonders war es die Blumenliebhaberei (Tulpen u. Hyacinthen), der man huldigte. Im 17. Jahrh. wurden die großen Gärten des Escurial, St. Ildephons, Buen Retiro, Granja aufgeführt. Im 18. Jahrh. gab sich in allen Theilen des Gartenwesens ein allgemeines Bestreben kund. Unter Ludwig XIV. erschien erst die Gärtnerei als wahre Kunst, deren Schöpfer Le Notre war; sein Bestreben war, eine der Natur ganz zuwider laufende Regelmäßigkeit zu erzielen. Die Gärten wurden nicht allein mit allerlei Statuen geziert, sondern man schnitt auch mit Scheren allerlei groteske Figuren u. drängte Tempel, Hütten, Grotten, Seen, Flüsse, Wasserfälle etc. auf einen kleinen Raum zusammen. In England wurden in andern Extremen Gärten angelegt (Englische Gärten, s.d.). So viel wurde aber dadurch gewonnen, aus beiden strengen Gegensätzen das Mittel herauszuheben. In dieser Kampfepoche des Geschmackes enstanden die prächtigen Gärten des Herzogs von Devonshire in Chatsworth, der berühmte Park in Claremont, der Park von Duddingston etc., in Frankreich die Tuilerien, das Luxembourg, Versailles, St. Cloud u. die Terrasse von St. Germain. Die Blumen wurden immer mehr in die Gärten aufgenommen, doch herrschte die Orangerie noch vor; in ihrer Nähe waren die Wasserkünste mit ihren grotesken Figuren u. allerhand Thierformen. Das steife damals herrschende System der Gartenkunst erlitt eine gewaltige Umänderung im Jahr 1779 durch Hirschfeld u. den Engländer Gilpin. Beide trachteten mehr nach natürlicher Richtung u. gründeten den Deutschen Gartenstyl (s. Deutscher Garten) nach ästhetischen Grundsätzen, indem sie zur Hervorbringung jeder Natureindrücke die passendsten Mittel in Anwendung zu bringen lehrten. Ihr System ist im Wesentlichen bis jetzt noch nicht übertroffen worden. Einer der größten Gartenkünstler der neuesten Zeit ist der Fürst Pückler-Muskau, welcher auf seinen Besitzungen in Muskau u. Branitz die großartigsten Gartenanlagen schuf. Zur Hebung der Nutzgärtnerei haben sich bes. an verschiedenen Orten Gartenbaugesellschaften gebildet, welche jährliche Versammlungen halten, womit Ausstellungen von Früchten, Gemüsearten u. Blumen verbunden sind u. Preise vertheilt werden. Der erste derartige Verein war die 1805 ins Leben getretene englische Horticultural society in London, welche die lebhafteste Theilnahme fand u. seit 1812 ihre Verhandlungen herausgibt; 1809 folgte die Caledonian horticultural society, u. dann bildeten sich fast in allen größeren Städten Englands, namentlich Essex, Leicester, York, Manchester, Suffolk, Gloucester, Durham, Bedford, Hereford etc. derartige Vereine. Auch in Nordamerika, in New-York u. Philadelphia, wurden Gartenbaugesellschaften gestiftet. In Frankreich, wo bes. die Pomologie in dem Minister Chaptal einen eifrigen Vertreter fand, wurde 1809 bei der Wiedereinrichtung des Obstbaumgartens der Karthäuser in Paris eine Schule für Obstbaumzüchter damit verbunden. 1827 wurde die Société d'horticulture in Paris angelegt, damit verbunden ist die 1829 von Soulange-Bodin gegründete[936] Gartenanstalt in Fremont, welche Karl X. später zu einem Royal institut horticole erhob. In Holland befinden sich Gartenbaugesellschaften in Harlem, Aerschot, in Belgien in Antwerpen, Gent u. Brüssel, hier die Floragesellschaft u. die Société d'horticulture. In Deutschland bildete sich zuerst 1803 die Pomologische Gesellschaft in Altenburg, die seit 1822 Pomologische Annalen herausgab (jetzt mit den Mittheilungen der Naturforschenden Gesellschaft u. des Kunst- u. Handwerksvereins verbunden), Anfangs blos für Obstbaumzucht, seit 1832 auch für Gartenbau u. Blumenzucht; ihr folgte die praktische Gartenbaugesellschaft in Frauendorf in Baiern, die eine seit 1823 Allgemeine deutsche Gartenzeitung herausgab; 1822 die Gartengesellschaft für den preußischen Staat; 1828 die Flora in Dresden; 1829 der Verein für Blumistik u. Gartenbau in Weimar u. der Thüringer Gartenbauverein in Dietendorf; 1831 die Gartenbaugesellschaft in Braunschweig, die Obstbaugesellschaft in Zittau, der Gartenbauverein in Magdeburg, der Verein der deutschen Obst- u. Weinproducenten, der sich alljährlich an verschiedenen Orten in Deutschland versammelt, der Verein der Thüringischen Gartenbauer etc. Gegenwärtig gibt es fast keine größere Stadt Deutschlands, in der nicht eine Gartenbaugesellschaft bestände. Vgl. Gärtnerschulen unt. Gärtner. Literatur a) Zeitschriften: Regel, Gartenflora, Erlangen 1852–58; Koch, Allgemeine Berliner Gartenzeitung, Berl. 1833–58; von Biedenfeld, Gartenjahrbuch, Weim. 1847–58; Regel, Allgemeines Gartenjahrbuch, Zürich 1855; Courtin, Illustrirte Gartenzeitung, Stuttg. 1856–1858; von Biedenfeld, Allgemeine thüringsche Gartenzeitung, Erf. 1841–58, Otto, Hamburger Garten- u. Blumenzeitung, Hamb. 1844–58; Neubert, Deutsches Magazin für Garten- u. Blumenkunde, Stuttg. 1847–58; Oberdieck u. Lucas, Monatsschrift für Pomologie, ebd. 1855–58; Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues in den größeren Staaten, neue Folge, Berl. 1854–58; Koch u. Fintelmann, Wochenschrift für Gärtnerei, ebd. 1858. Kalender: Koch, Hülfs- u. Schreibkalender für Gärtner u. Gartenfreunde, ebd. 1855–58; Koch, Immerwährender Gartenkalender, ebd. 1856. b) Wörterbücher u. Encyklopädien: Fr. Gottlieb Dietrich, Lexikon der Gärtnerei u. Botanik, Berl. u. Ulm 1800–40, 30 Bde.; I. C. London, Encyklopädie des Gartenwesens, aus dem Engl., Weim. 1823–26, 2 Bde. c) Handbücher: Chr. Reichardt, Land- u. Gartenschatz, 6. Aufl. von H. L. W. Völker, Erf. 1819 bis 1821, 6 Thle.; I. Metzger, Gartenbuch, 2. Aufl. Heidelb. 1836; A. Dietrich, Botanik für Gärtner u. Gartenfreunde, Berl. 1838–40, 3 Bde.; I. L. Christ, Allgemeines praktisches Gartenbuch für den Bürger u. Landmann, 2. Aufl. Heilb. 1840; C. H. Nebien, Der nützliche schöne Hausgarten, Lpz. 1837; Th. Nietner, Die Küchengärtnerei, Berl. 1838–40, 2 Thle.; I. A. F. Schmidt, Der kleine Hausgärtner, 7. Aufl. Weim. 1857, 2 Thle.; I. H. Kolbe, Der thüringsche Dorfgärtner, Eisl. 1837; I. A. F. Schmidt, Der Treib- u. Frühgärtner, Weim. 1838; I. F. W. Bosse, Vollständiges Handbuch der Blumengärtnerei, 2. Aufl. Hannov. 1840–42, 3 Bde.; Theuß, Handbuch des gesammten Gartenbaues nach monatlichen Verrichtungen, 3. Aufl. von Krause, Berl. 1850; Lindley, Theorie der Gartenkunde, aus dem Engl. von Treviranus, Erl. 1850; Siebeck, Die bildende Gartenkunst, Lpz. 1851 ff.; Vogel, Die Miniaturgärtnerei, Dresd. 1851; Jäger, Katechismus der Gärtnerei, Lpz. 1852; Metzger, Gartenbuch, 3. Aufl. Frkf. 1852; Schmidelin, Die bürgerliche Gartenkunst, 2. Aufl. Stuttg. 1852; Wredow, Gartenfreund, 9. Aufl. von Helm, Berl. 1857, Kleemann, Handbuch des Gartenbaues, Glogau 1853; Jühlke, Fortschritt des Gartenbaues während der letzten 10 Jahre, Berl. 1855; Topf, Die Dilettantengärtnerei, Erf. 1855; Fintelmann, Der Dorfgarten, Potsd. 1855; Gruner, Der unterweisende Monatsgärtner, 6. Aufl. von Förster, Lpz. 1856; Rohland, Gartenalbum, ebd. 1856; Siebeck, Ideen zu kleinen Gartenanlagen, ebd. 1857; Fürst, Frauendorfer Gartenschatz, Passau 1857; Jühlke, Gartenbau für Damen, Berl. 1857; Förster. Der unterweisende Zier- u. Nutzgärtner, 4. Aufl. Lpz. 1857; Jäger, Bibliothek des Gartenbaues, Lpz. 1858.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 6. Altenburg 1858, S. 935-937.
Lizenz:
Faksimiles:
935 | 936 | 937
Kategorien:

Buchempfehlung

Knigge, Adolph Freiherr von

Über den Umgang mit Menschen

Über den Umgang mit Menschen

»Wenn die Regeln des Umgangs nicht bloß Vorschriften einer konventionellen Höflichkeit oder gar einer gefährlichen Politik sein sollen, so müssen sie auf die Lehren von den Pflichten gegründet sein, die wir allen Arten von Menschen schuldig sind, und wiederum von ihnen fordern können. – Das heißt: Ein System, dessen Grundpfeiler Moral und Weltklugheit sind, muss dabei zum Grunde liegen.« Adolph Freiherr von Knigge

276 Seiten, 9.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Geschichten aus dem Biedermeier III. Neun weitere Erzählungen

Geschichten aus dem Biedermeier III. Neun weitere Erzählungen

Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.

444 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon