Hannover [2]

[785] Hannover (hierzu der Stadtplan mit Registerblatt), Hauptstadt der gleichnamigen preuß. Provinz sowie des gleichnamigen Regierungsbezirks (s. unten), königliche Haupt- und Residenzstadt (seit 1890), Stadtkreis, liegt an der Südgrenze des niedersächsischen Heidegebiets, an der Leine, die hier die Ihme aufnimmt, 55 m ü. M. H. besteht aus der Altstadt, der 1746 angelegten Ägidien-Neustadt auf dem rechten Leineufer, der Kahlenberger Neustadt zwischen Leine und Ihme (schon im 13. Jahrh. vorhanden, 1714 mit Stadtgerechtigkeit versehen und 1824 mit der Altstadt vereinigt), der frühern Vorstadt Glocksee (1870 einverleibt), der seit 1845 am Bahnhof entstandenen Ernst August-Stadt und den 1891 einverleibten[785] frühern Landgemeinden List, Vahrenwald, Hainholz und Herrenhausen. Als Enklaven sind im Stadtgebiet eingeschlossen, aber nicht zu ihm gehörig die selbständigen Gutsbezirke »Königlicher Schloß- und Gartenbezirk Hannover« und Gutsbezirk Herrenhausen. Die neuen Stadtteile sind regelmäßig gebaut und in ihren meist breiten Straßen mit prächtigen Gebäuden besetzt, die H. zu einer der schönsten Städte Deutschlands machen. Von den Straßen sind hervorzuheben: die Friedrichs- und die Königsstraße, die Straße Am Schiffgraben, die Georg-, Hohenzollern-, Langensalza-, Bennigsen-, Tiergartenstraße etc. Unmittelbar neben modernen Straßen stehen im Innern der Stadt interessante mittelalterliche Häuser mit hohen Giebeln und Erkern, besonders in der Schmiede- und Marktstraße.

Wappen der Stadt Hannover.
Wappen der Stadt Hannover.

Von öffentlichen Plätzen sind zu nennen: der Ernst August-Platz am Bahnhof mit dem Reiterstandbild des Königs Ernst August (modelliert von A. Wolff), der Theaterplatz mit dem Bronzestandbild des Komponisten Marschner (modelliert von Hartzer) und den Denkmälern des königl. hannoverschen Generalstabsarztes Stromeyer und des Gründers der Technischen Hochschule Karmarsch (modelliert von Hartzer), der Georgsplatz mit der Statue Schillers (modelliert von Engelhard), der Ägidientorplatz, der Königsworther Platz, der Waterlooplatz (auf ihm die mit einer Viktoria gekrönte, 47 m hohe Waterloosäule und nahe dabei das Bronzestandbild des hannoverschen Generals v. Alten sowie das Leibnizdenkmal), der Welfenplatz, der Friederikenplatz etc. Außer den hierbei genannten Denkmälern hat die Stadt noch ein Lutherstandbild und zwei schöne Monumentalbrunnen.

Unter den zu gottesdienstlichen Zwecken dienenden Bauwerken (17 luth. Kirchen, eine unierte, eine reformierte, eine apostolische und eine Baptistenkirche, 3 kath. Kirchen und eine Synagoge) verdienen Erwähnung: die restaurierte Marktkirche (aus dem 14. Jahrh.) mit interessanten Denkmälern, schönen Glasmalereien und Altären und 91 m hohem Turm (dem höchsten der Stadt); die Neustädter Kirche mit einem zierlichen Turm und dem Grabmal des Philosophen Leibniz; die um 1300 erbaute Kreuzkirche mit berühmtem Turmbau, alten Epitaphien und Denkmälern, die 1864 vollendete Christuskirche, ein Geschenk des Königs Georg V., die 1249 zuerst erwähnte Ägidienkirche sowie die in den letzten Jahrzehnten neuerrichteten kirchlichen Bauwerke: die Garten-, Dreifaltigkeits-, Luther-, Lukas-, Garnisonkirche, die reformierte Kirche, die katholische Elisabethkirche und die Synagoge. Unter den hervorragendsten Profanbauten sind zu nennen: das königliche Schloß (1630–40 erbaut), ein umfangreicher, im Innern prachtvoll eingerichteter Bau mit großartigem Portal; das ehemalige Palais des Königs Ernst August mit dessen Privatbibliothek (32,000 Bände) und der berühmten Graf Oeynhausenschen Sammlung niedersächsischer genealogischer Materialien; das königliche Archivgebäude mit der 200,000 Bände und 3500 Manuskripte enthaltenden, im gemeinsamen Besitz des Staates, der Provinz und des Herzogs von Cumberland befindlichen Königlichen und Provinzialbibliothek; das Gebäude des Landesdirektoriums; das alte Rathaus, ein aus dem 15. und 16. Jahrh. stammender, durch alte Skulpturen und Wahrzeichen berühmter Backsteinbau, 1882 renoviert, im Innern mit Wandgemälden von Schaper; das königliche Schauspielhaus (1852, von Laves), eins der größten Deutschlands; das alte Zeughaus (jetzt städtisches Leihhaus), in dessen Nähe ein Beghinenturm, ein Rest der alten, 1357 angelegten Befestigungen; das 1856 von Hase im romanischen Stil als Museum erbaute jetzige Künstlerhaus der Stadt H., das Justizgebäude, das neue Provinzialmuseum mit naturwissenschaftlichen, vorgeschichtlichen, geschichtlichen, völkerkundlichen und Kunstsammlungen, zum großen Teil im Besitz des Herzogs von Cumberland. Als besonders hervorragend sind zu nennen: der Bahnhof, 1876–80 erbaut, ein Muster für alle neuern Bahnhofsanlagen, und das Welfenschloß, vom Hofbaumeister Tramm 1859 begonnen und bis 1866 fast vollendet, ursprünglich zum Residenzschloß des welfischen Hauses bestimmt, 1875 zur Technischen Hochschule umgebaut. Unter den mittelalterlichen Privatgebäuden sind die Alte Kanzlei, das Leibnizhaus, das Riessenbergsche Haus und das Haus der Väter die sehenswertesten.

Die Zahl der Einwohner ist seit 1864 bedeutend gestiegen. 1900 belief sich dieselbe mit der Garnison (ein Füsilierregiment Nr. 73, ein Infanterieregiment Nr. 74, ein Ulanenregiment Nr. 13, ein Artillerieregiment Nr. 10 und ein Trainbataillon Nr. 10) auf 235,639 Seelen, davon 207,621 Evangelische, 21,853 Katholiken und 4540 Juden. In bezug auf die Industrie nimmt H. unter den deutschen Städten einen hohen Rang ein. Hervorzuheben sind besonders: Eisengießerei und Maschinenfabrikation, Fabriken für Leinenwaren, Pianinos, Wagen, Schokolade, Kakes, Lampen, lackierte Waren, Strohhüte, Farben, Zündhölzer, Tapeten, Glas, Asphalt, Parfümerien, Stearinkerzen, Watte, Bronzewaren, Öfen, Geschäftsbücher, Kartonnagen, Gummiwaren etc., Bierbrauerei und Branntweinbrennerei. Der Handel, unterstützt durch eine Handelskammer, durch 13 Konsulate fremder Staaten, eine Reichsbankhauptstelle (Umsatz 1903: 2843,7 Mill. Mk.), die Landeskreditanstalt, Bank für Handel und Industrie, Braunschweig-Hannoversche Hypothekenbank, Kreditbank, Hannoversche Bank, Vereinsbank, Filiale der Dresdener Bank und zahlreiche Bankhäuser, durch mehrere Versicherungsanstalten, eine Börse und eine Getreidebörse, befaßt sich vorzugsweise mit den dort erzeugten Fabrikaten, ferner mit Eisen, Gummi- und Zuckerwaren, Schokolade, Wein (besonders französische Rotweine), Kaffee, Reis, Häuten und Fellen, Steinkohlen, Pferden etc. Dem Verkehr in der Stadt dient eine elektrische Straßenbahn. Für den Eisenbahnverkehr ist H. Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Wustermark-Hamm, H.-Visselhövede, H.-Altenbeken und H.-Elze. Die Zahl der Wohltätigkeitsanstalten ist ungemein groß; darunter treten besonders hervor: die Henriettenstiftung (Diakonissenanstalt mit Hospitälern, Krippen etc.), das Stift zum Heiligen Geist, das St. Nikolaistift, das Ratskloster, das von Sodesche Kloster, das Scholvinsche Legat (für Waisenerziehung), die Wagnersche Stiftung, das Stephansstift.

Unter den Bildungsanstalten steht die Technische Hochschule (Sommersemester 1903: 106 Dozenten und 1590 Hörer) obenan. Außerdem hat H. eine tierärztliche Hochschule, Kriegsschule, Militärreitschule, ein Konservatorium für Musik, 3 Gymnasien, ein Mädchengymnasium, ein Realgymnasium, eine Oberrealschule, eine Reformschule, 3 Realschulen, ein evangelisches Schullehrerseminar, eine israelitische [786] Lehrerbildungsanstalt, Handwerker- u. Kunstgewerbeschule, Dampfkesselheizer- und Maschinenwärterschule, Blindenanstalt, Hebammenlehranstalt, Diakonissenanstalt (Henriettenstiftung) etc.; ferner mehrere Bibliotheken (Königliche und Provinzialbibliothek, städtische und die der Technischen Hochschule) und wissenschaftliche Sammlungen (Provinzialmuseum [s. oben], Vaterländisches Geschichtsmuseum, Kunstgewerbliche Sammlung im Leibnizhaus, Kestnermuseum). Eines guten Rufes erfreut sich das Königliche Hoftheater; außerdem bestehen zwei private Schauspielhäuser. Es erscheinen in H. acht politische Zeitungen, darunter der »Hannoversche Kourier« (s. d.), das »Hannoversche Tageblatt« und der »Hannoversche Anzeiger«. Von Behörden haben in H. ihren Sitz: das Oberpräsidium der Provinz und die königliche Regierung des Regierungsbezirks H., ein Landeskonsistorium und ein Konsistorium, die Provinzialverwaltung, Generalkommission (für H. und Schleswig-Holstein), Provinzialsteuer-, Eisenbahn- und Oberpostdirektion, Polizeipräsidium, Klosterkammer, Landesversicherungsanstalt, Landschaft für die Fürstentümer Kalenberg, Göttingen und Grubenhagen, Landgericht nebst Kammer für Handelssachen, Landratsamt für den Landkreis H. etc.; ferner: die 3. Armeeinspektion, das Generalkommando des 10. Armeekorps und die Stäbe der 19. und 20. Division, der 38. und 39. Infanterie-, der 19. und 20. Kavallerie- und der 20. Feldartilleriebrigade. Die städtischen Behörden zählen 17 Magistratsmitglieder und 24 Bürgervorsteher. Die ordentlichen Einnahmen der Stadt betrugen 1901/02: 8,496,066 Mk., die außerordentlichen 5,271,728 Mk., die ordentlichen Ausgaben 8,646,996 Mk., die außerordentlichen 4,663,474 Mk. Die Stadt erhob 1902 an Gemeinde-Einkommensteuer 110 Proz. der Staatseinkommensteuer. Die Stadtschuld betrug 1900/01: 68,9 Mill. Mk. Das Wappen (S. 786) bildet eine zweigetürmte Burg mit offenem Tor; zwischen den Torflügeln ein goldener Schild mit grünem Kleeblatt, zwischen den Türmen ein Löwe. – H. ist Geburtsort der Königinnen Luise von Preußen und Friederike von Hannover sowie des Astronomen Herschel, Ifflands, der Dichter August Wilhelm und Friedrich v. Schlegel, Leisewitz u. a. – Zum Landgerichtsbezirk H. gehören die 16 Amtsgerichte zu: Burgwedel, Hameln, H., Kalenberg, Koppenbrügge, Lauenstein, Münder a. D., Neustadt a. R., Obernkirchen, Oldendorf im Regbez. Kassel, Polle, Pyrmont in Waldeck, Rinteln, Rodenberg, Springe und Wennigsen.

Die flache Umgebung von H. ist nicht ohne landschaftlichen Reiz, teils durch die reiche Ausstattung mit öffentlichen Parken und Forsten, teils durch die Nähe einsamer Heiden und Moore. 2 km im NW. der Stadt liegt das jetzt einverleibte Dorf Herrenhausen, nach dem eine berühmte Lindenallee führt. Hier befindet sich das Lustschloß Hannovers, die Sommerresidenz der ehemaligen Könige von H., der Marstall, die Bildergalerie und ein großer, im französischen Geschmack gehaltener Garten mit Orangerie, Wasserwerken etc. Auf der entgegengesetzten Seite des Schlosses liegt der Berggarten, ein bekannter botanischer Garten mit zahlreichen Gewächshäusern und der größten Palmensammlung Deutschlands, und in der Nähe das königliche Mausoleum mit den Grabmälern des Königs Ernst August und seiner Gemahlin (von Rauch). Zwischen den Herrenhäuser königlichen Gärten und der Stadt dehnt sich der Georgenpark und im O. von dieser die Eilenriede aus, ein schöner Wald, der von S. durch O. bis zum N. die Stadt umzieht. Am Eingang steht das prächtige, von Volz in Karlsruhe entworfene Kriegerdenkmal. Hier im O. der Stadt liegt auch der zoologische Garten. Als Vororte sind anzusehen: die Stadt Linden und die Landgemeinden Limmer, Ricklingen, Döhren, Wülfel, Kirchrode, Groß- und Klein-Buchholz, Stöcken.

Geschichte. H. wird zuerst 1163 urkundlich erwähnt, als sich Heinrich der Löwe hier aufhielt; um 1169 wird es als Stadt genannt. Von diesem erbte sie 1202 sein Sohn, Pfalzgraf Heinrich, der sie 1223 seinem Neffen Otto dem Kinde, dem Stifter der ältern braunschweigischen Linie, überließ. Beim Einfall des jungen Königs Heinrich in die welfischen Lande unterwarf sich H. 1227 dem Grafen Konrad von Lauenrode, wurde aber 1241 an Otto zurückgegeben. Bei der 1267 zu Quedlinburg vorgenommenen Teilung der welfischen Lande fiel H. dem Herzog Johann und dessen Nachkommen zu. Von 1283 bis ins 14. Jahrh. besaß der Bischof von Hildesheim die Lehnshoheit über H. 1369 kam die Stadt an Herzog Magnus von Braunschweig. Nachdem sie Herzog Heinrich der ältere 1486 vergeblich belagert und 1490 ebenso erfolglos sich derselben mit List zu bemächtigen versucht hatte, fiel sie 1495 bei der Länderteilung an Herzog Erich den ältern von Kalenberg. Schon 1386 war sie dem Hansebund beigetreten, 1533 wurde die Reformation gewaltsam eingeführt. Herzog Georg von Celle schlug 1636 hier seine Residenz auf, zu welchem Zwecke das Barfüßerkloster zum Residenzschloß eingerichtet ward. 1680 wurde die Altstadt mit der Neustadt vereinigt. Als Kurfürst Georg Ludwig 1714 den englischen Thron bestieg, verließ der Hof die Stadt, doch-blieb ein Hofstaat daselbst bestehen. 1747 wurde die Ägidien-Neustadt angelegt. Am 26. Aug. 1745 ward hier der Traktat von H. zwischen England und Preußen abgeschlossen, worin England versprach, für Preußen gegen Anerkennung des Kaisers Franz I. von Maria Theresia den Besitz Schlesiens zu erwirken; hier kam auch 8. Febr. 1814 der Friede zwischen Rußland und Dänemark zustande. 1810–13 gehörte H. zum Königreich Westfalen. Seit 1815 königliche Residenz dem Namen nach, war H. dies in Wirklichkeit erst seit 1837. Im Kriege von 1866 besetzten es die Preußen 17. Juni, und durch die Annexion ward es Hauptstadt der preußischen Provinz H. Es hat seitdem in baulicher und wirtschaftlicher Beziehung einen bedeutenden Aufschwung genommen.

Vgl. »H. und Umgegend, Entwickelung und Zustände seiner Industrie u. Gewerbe« (Hannov. 1874); Hirschfeld, Hannovers Großindustrie und Großhandel (Leipz. 1891); Spilcker, Historisch-topographische Beschreibung der Residenzstadt H. (1879); Sievert, Sammlung topographischer stadthannoverscher Nachrichten (1888); Struckmann, Geognostische Skizze der Umgegend von H. (Hannov. 1874); »H. an der Wende des Jahrhunderts« (das. 1899): Hüpeden, Die Finanzen der Stadt H. (das. 1904); »Urkundenbuch der Stadt H.« (hrsg. vom Historischen Verein für Niedersachsen, das. 1860 ff.); Hoppe, Geschichte der Stadt H. (das. 1845); Andreä, Chronik der Residenzstadt H. (Hildesh. 1859); Hartmann, Geschichte von H. mit besonderer Rücksichtnahme auf die Entwickelung der Residenzstadt H. (2. Aufl., das. 1886); Frensdorff, Die Stadtverfassung Hannovers in alter und neuer Zeit (Leipz. 1883); Bahrdt, Geschichte der Reformation der Stadt H. (Hannov. 1891); Ulrich, Bilder aus Hannovers Vergangenheit (das. 1891); Fischer, Musik in H. (2. Aufl., das. 1902); »Hannoversche Geschichtsblätter« (das. 1898 ff.).[787]

Der Regierungsbezirk Hannover (s. Karte »Hannover etc.«), 5717 qkm (103,88 QM.) groß, umfaßt das Fürstentum Kalenberg und die Grafschaften Hoya (beide Gebiete jedoch nicht vollständig) und Diepholz, hat (1900) 647,908 Einw. (113 auf 1 qkm), davon 593,563 Evangelische, 45,423 Katholiken und 6575 Juden, und umfaßt die 13 Kreise:

Tabelle

Über die betreffenden Reichstagswahlkreise s. Karte »Reichstagswahlen«.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907, S. 785-788.
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