Mainz [2]

[746] Mainz, 1) Kreis in der großherzoglich hessischen Provinz Rheinhessen; 65,000 Ew.; 2) Canton hier; 3) (Moguntia, Moguntiacum), Hauptstadt darin u. der Provinz, am linken Rheinufer, etwa 800 Schritt unterhalb der Mainmündung an einem Hügel hinauf erbaut; der obere Theil heißt der alte u. neue Kästrich; über den Rhein führt eine 1525 Fuß lange, auf 49 Pontons ruhende Schiffbrücke nach dem Städtchen Kastel (s.d. 3). M. ist Sitz eines katholischen Bischofs für die Diöcese M. (zum Erzbisthum der oberrheinischen Kirchenprovinz gehörend), Kreisregierung unter der Direction des Generalcommissärs von Rheinhessen; Obergericht, Kreisgericht u. 2 Friedensgerichte; Bürgermeister mit Stadtrath; viele öffentliche Plätze, z.B. Paradeplatz, Gutenbergsplatz mit ehernem, von Thorwaldsen modellirtem Standbilde Gutenbergs. M. hat 6 Thore nach der Land-, 4 gegen die Wasserseite; einige ziemlich breite, aber auch viele enge u. winklige Straßen, die Terrasse auf der Höhe des Kästrich, mit einer weiten u. herrlichen Aussicht; 10 Kirchen, darunter Dom zum St. Martin, seit seiner Entstehung durch Erzbischof Willigis (978–1009) sechsmal ganz od. theilweise abgebrannt, theils im Byzantinischen, theils im Gothischen Styl erbaut, groß, mit hoher Kuppel u. sechs kleinen Thürmen, mit einer ehernen Thüre von Willigis am Haupteingang auf der Nordwestseite, enthält viele Grabdenkmäler, darunter das der Fastrada, Karls des Großen dritter Gemahlin, so wie im Kreuzgange des Meistersängers Frauenlob; ferner die St. Stephanskirche (mit 280 Fuß hohem achteckigen Thurme), welche durch die Pulverexplosion am 18. November 1857 verwüstet wurde; die Ignaz-, St. Peters-, St. Christophs-, Emmerans-, Quintins-, St. Rochus-, Augustiner- (seit 1851 Liebfrauen-), Johanniskirche, mehrere ehemalige Klostergebäude u. Hospitäler, Zuchthaus. Das alte Schloß (auf dem Paradeplatz), das ehemalige kurfürstliche Schloß, an welches einst die berühmte Martinsburg, von Dieth. von Isenburg erbaut, stieß, ist jetzt zum Theil restaurirt u. bewahrt die Sammlungen der Rheinischen naturforschenden Gesellschaft[746] u. die der römischen Alterthümer, das ehemals dem Deutschen Orden gehörige Palais (Deutsches Haus), am Paradeplatz u. am Rhein ist zum großherzoglichen Schloß umgewandelt. Andere merkwürdige Gebäude sind: das große Zeughaus, der Justizpalast, Regierungsgebäude (sonst Präfectur), bischöfliches (sonst gräflich Ostheimsches) Palais, das des Vicegouverneurs (sonst dem Grafen Stadion gehörig), Theater, Casinogebäude (sonst Hof zum Gutenberg), Fruchthalle, Industriehalle, Marstall mit Reitschule, die große Actienbrauerei auf der Höhe des Kästrichs, die Kasernen, am Schloßplatze u. auf der Eisgrube. Man zeigt auch noch das Haus, wo Gutenberg wohnte u. wo er die erste Druckerei anlegte (Hof zum Jungen) u. einige andere Häuser, welche historisch wichtig sind für die Erfindung der Buchdruckerkunst. Unterrichts- u. wissenschaftliche Anstalten: sonst Universität (1477 errichtet, 1790 von den Franzosen in eine Central- u. Specialschule, jetzt Gymnasium verwandelt), katholisch-theologische Schule (seit 1851), Priesterseminar, das Englische-Fräulein-Stift, Realschule, Gebäranstalt; Vereine: Kunstverein, Liedertafel, Instrumentalverein, Gartenbauverein, Verschönerungsverein, Gewerbverein (er begründete die erste deutsche Industrieausstellung), Verein für Erhaltung vaterländischer Alterthümer, Stadtbibliothek (sonst der Universität gehörig), Münz- u. Naturaliencabinet, Römisch-germanisches Centralmuseum, Sammlung germanischer Alterthümer, Bildergallerie, physikalische Instrumentensammlung, die berühmte astronomische Uhr des Augustinermönchsn. A. Johann (sämmtlich im Bibliothekgebäude), Naturforschende Gesellschaft für die Rheinländer mit Sammlungen. Fabrikenin Leder, Tabak, Chaisen, Wachsperlen, Tapeten, Schuhmacherarbeiten, Stöcke, Büchsen, moussirende Rheinweine, Seife, Essig, Fortepianos u. Kunsttischlerarbeiten (von großem Ruf), außerdem noch Holzflößerei, Schifffahrt, eine Dampfwalzmühle für Getreide. Auch der Weinbau ist um M. sehr ansehnljch. Handel, bes. mit Getreide, Mehl, Holz u. Öl, von welchem M. der Hauptstapelplatz in Deutschland ist. Auch der Weinhandel u. die Spedition sind stark. Buchhandlungen sind 14, Buchdruckereien 8, Steindruckereien 8 vorhanden. Der Handel wird sehr begünstigt durch die lebhafte Schifffahrt auf Rhein u. Main, durch den von Napoleon eingerichteten Freihafen, mehre jeden Tag rheinauf u. abwärts gehende Dampfschiffe, die Dampfschiff- u. Assecuranzgesellschaften, die doppelte Messe u. durch die Taunuseisenbahn, welche von Kastel nach Rüdesheim, Wiesbaden u. Frankfurt führt, ferner Eisenbahnen über Worms nach Ludwigshafen (Hessische Ludwigsbahn), über Bingen nach Coblenz u. Köln (Rheinische Eisenbahn) u. über Darmstadt nach Aschaffenburg (Rhein-Mainbahn), welche in nächster Zeit durch eine feste auf vier steinernen Pfeilern ruhende Brücke von Eisengitterwerk ergänzt werden wird. Sie wird von der Mainspitze über den Rhein nach der neuen Anlage vor dem Neuthore u. von da nach dem vor dem Holzthore liegenden Bahnhof führen. Vergnügungen: vor der Stadt, der Mündung des Mains gegenüber, die neuen Anlagen, an der Stelle der Favorite, das Gartenfeld, nach dem Hauptstein hin, die neuen Spaziergänge, welche auf dem Glacis hin um die ganze Stadt herumführen, das Theater, zwei Casinos etc. Nach dem Vorgang Kölns begeht M. auch jetzt jährlich einen Fastnachtsschwank Freimaurerloge: St. Johannes zur Eintracht. Ohne die 8000 Mann starke Besatzung: 36,800 Einwohner, worunter 4000 Protestanten u. 2700 Juden.

M. ist deutsche Bundesfestung u. hat preußische u. österreichische Besatzung; von Darmstädtern ist nur ein Commando, so viel zur Bewachung der Gefängnisse nöthig sind, in M. Die Stelle eines Gouverneurs, Vicegouverneurs u. Commandanten wechselt alle fünf Jahre zwischen Österreich u. Preußen, so daß einmal der Gouverneur u. Vicegouverneur von Österreich, der Festungscommandant von Preußen gegeben wird u. so abwechselnd. Die Artilleriedirection ist österreichisch u. die Geniedirection preußisch beständig. Die Festungswerke bestehen aus 11 ganzen, 2 halben Bastions, zu denen vor der Südseite noch ein Kronenwerk kommt. In dieser Umwallung eingefügt, liegt südlich die Citadelle, ein bastionirtes Viereck. Sämmtliche Bastions sind ziemlich gut tracirt u. mit Ravelins u. andern Außenwerken versehen. Nach der Flußseite zu schließt eine Mauer gegen den Rhein den Platz, die mit einem casemaliirten Werk zur Bestreichung des Rheins versehen wird. Vor dieser innern Enceinte liegt noch eine zweite, die auf der Süd- u. Westseite, so weit die Höhen reichen, aus 7 detachirten Forts (Karlsschanze, Welsche Schanze, Elisabethschanze, Linsenberg, doppeltes Zangenwerk, Philippschanze, Hauptstein) von der verschiedenartigsten Form durch Courtinen zusammenhängen, auf der stärkern nördlichen Seite nur aus einer dicht vor den Hauptwerken liegenden, tenaitlirten Enveloppe besteht u. von drei Seiten her unter Wasser gesetzt werden kann. Als erste Vertheidigungslinie kiegen 8 detachirte Forts (Lünetten) vor dem Walle, von denen zwei mit einander u. mit der Josephsschanze durch eine Courtine verbunden sind. Auf einer Bastion der Citadelle steht der Eichelstein, wahrscheinlich verderbt aus Aiglestein, d.i. Adlerstein, weil dies, angeblich dem Drusus als Kenotaphium errichtete Monument, bestehend aus einem runden thurmartigen Aufsatze auf einem viereckigen Postament mit einer Adlersrieskette od mit einer Umstellung des Postaments von Adlern geziert war; zwischen Aufsatz u. Postament ist ein sich etwas verjüngender Fuß. Seit 1826 ist M. als Festung sehr verstärkt worden, namentlich hat man ein sehr festes, verschanztes Lager bei Weißenau angelegt. Das auf dem rechten Ufer des Rhein liegende u. mit M. als Außenwerk, bes. zur Deckung der Schiffbrücke verbundene Kastel hat gleichfalls ausgedehnte u. mit besonderer Kunst angelegte Festungswerke, welche aus den vier Forts Kastel, Mars, Montebello u. Petersaue bestehen. Auch hat man zur Verstärkung des rechten Mainufers in neuerer Zeit ein Fort auf der Mainspitze in der Nähe der ehemaligen Gustavsburg angelegt. Dadurch ist M. zu einem der festesten Plätze Europas gemacht worden. Im Ganzen halten die eigentlichen Werke von M. am linken Rheinufer, die kleinen Feldschanzen nicht mitgerechnet, 21 u. die Forts des rechten Rheinufers u. auf den Inseln 3 Stunden im Umfang. Von römischen Alterthumsüberresten sind noch vorhanden: ein Theil der Ringmauer der römischen Kriegsstadt; 56 Pfeiler von der Wasserleitung bei Zahlbach (s. Finthen); 18 Pfeiler von der Römerbrücke, in der Richtung vom Zeughause nach Kastel, von denen über dem Wasser nichts mehr zu sehen ist; viele Altäre, Graburnen etc.

[747] Auf der Stelle, wo jetzt M. liegt, wurde zuerst von den Celten eine Niederlassung gegründet, welche von den Römern genommen u. darauf 13 v. Chr. von den hier stationirten 2., 13., 14. u. 16. Legionen unter Drusus, im Kriege gegen die Katten, das Castrum Mogontiacum od. Magontiacum, dann auch das kleine Castrum (Castrum Drusi) auf dem rechten Rheinufer, das jetzige Kastel, angelegt. Nach dem Tode des Drusus lag noch die 9. Legion statt der 2. u. 16. hier, welche dem Drusus, dessen Leiche durch M. nach Rom geschafft wurde, ein Denkmal (den jetzigen Eichelstein, s. oben) errichtet haben soll. Trajan verband M. mit dem Castrum des Drusus durch eine Brücke über den Rhein u. legte nach Einigen am Ausfluß des Main ein neues Castell (Castellum Trajani) an; zu diesem kamen durch Hadrian das Castellum superius u. Castellum inferius in Osten u. Westen von M. In den ruhigen Zeiten, bis Marc Aurel, siedelten sich Germanen um die Castelle an, woraus die Stadt M. (Civitas Moguntiaca) wurde, welche die Römer nachher zur Metropole von Germania prima erhoben, in welchem ein Dux seinen Sitz hatte. In der Mitte des 4. Jahrh. eroberten es die Alemannen unter Rando, 406 die Vandalen u. 451 die Hunnen; nachdem es mehre Jahrhunderte in Trümmern gelegen hatte, wurde es von dem fränkischen König Dagobert 622 wieder aufgebaut u. bis an den Rhein erweitert u. 712 vom Bischof Sigbert mit Mauern umgeben. Um 720 belagerten es die Burgunder, aber Karl Martell entsetzte es. Als Bonifacius 748 hier seinen Sitz aufschlug, war das Bisthum in ein Erzbisthum verwandelt worden. Karl der Große baute eine neue hölzerne Brücke auf die Pfeiler der trajanischen; doch ist nicht entschieden, ob er M. zu einer Reichsstadt erhoben habe od. nicht. Unter den vielen Kirchenversammlungen, welche zu M. gehalten worden sind, zeichnete sich aus die 848 in Gegenwart des Königs Ludwig gehaltne, auf welcher der Mönch Gottschalk wegen seiner Prädestinationslehre verdammt wurde; die von 1080 u. 1085, auf welcher Gregor VII. wegen des über Heinrich IV. ausgesprochenen Bannfluchs für abgesetzt erklärt wurde. 1105 hier Reichstag, auf welchem der Kaiser Heinrich IV. von der Versammlung des Reichs für verlustig erklärt wurde, s. Deutschland (Gesch.) VI. Hier 6 Jan.1114 Vermählung des Kaisers Heinrich V. mit der Prinzessin Mathilde von England. M. stand seit 1255 an der Spitze des Rheinischen Städtebundes, der zur Erringung des Landfriedens u. Sicherung des Handels geschlossen wurde. 1440 wurde von Gutenberg die Buchdruckerkunst (s.d.) erfunden; auch Faust u. Schöffer wohnten zu M. In dem, zwischen dem abgesetzten Kurfürsten Diether von Isenburg u. seinem Gegner, Adolf von Nassau, entstandenen Streite eroberte der Letztere 1462 die Stadt u. machte sie dem Erzstift unterwürfig. Kaiser Friedrich III. forderte sie zwar Anfangs für das Reich zurück, aber der Römische König Maximilian begab sich 1486 aller Ansprüche auf dieselbe u. dehnte auch auf sie die dem Erzstift verliehenen Freiheiten aus. Im Dreißigjährigen Kriege nahm 1631 Gustav Adolf M. ein, vermehrte die Festungswerke u. legte da, wo der Main in den Rhein fällt, die Gustavsburg an. Doch mußten 1635 die Schweden wieder den Kaiserlichen weichen, welche die Stadt dem Erzbischof zurückgaben.1644 wurde es von den Franzosen erobert, aber im Westfälischen Frieden 1648 wieder zurückgegeben.1657–76 ließ der Erzbischof Johann Philipp M. durch den Italiener Spalla neu befestigen (die noch stehenden Werke). 1688 wurde die Stadt den Franzosen, nicht ohne geheimes Einverständniß mit dem Erzbischof Anselm Franz, wieder eingeräumt; 1689 von den Kurfürsten von Baiern u. Sachsen u. dem Herzoge von Lothringen erobert. Als 1734 die Franzosen aufs Neue Miene machten, M. zu erobern, legte der Prinz Eugen eine starke Besatzung hinein u. verbesserte u. vermehrte die Festungswerke. Am 21. Oct. 1792 fiel es durch Verrath in die Hände des französischen Generals Custine, wurde aber von den Preußen u. Hessen, nach einer zweimonatlichen Blockade u. nach einer 35 Tage offnen Tranchée, am 22. Juni 1793 durch Capitulation wieder gewonnen.1795 neue Belagerung durch die Franzosen, aber Entsetzung durch Clairfait, welcher die französischen Contravallationslinien am 29. Oct. 1795 stürmte; 29. Dec. 1797 wurde M. den Deutschen abermals abgenommen u. endlich in dem Frieden zu Rastadt 1797 u. zu Luneville 1801 als zum linken Rheinufer gehörig förmlich an Frankreich abgetreten u. Hauptstadt des Departements Donnersberg, u. Hauptwaffenplatz gegen Deutschland. 1813 u. 1814 wurde M. blos blockirt, fiel 1814 an Deutschland zurück u. wurde, nach einem Beschlusse des Wiener Congresses, dem Großherzoge von Hessen übergeben, jedoch so, daß M. in militärischer Hinsicht als deutsche Bundesfestung betrachtet u. als solche von österreichischen u. preußischen Truppen besetzt wird. 1819 vermöge der Karlsbader Beschlüsse war es Sitz der Centraluntersuchungscommission gegen die Demagogischen Umtriebe. 23.–25. Juni 1840 400jährige Feier der Entdeckung der Buchdruckerkunst. Im August u. September 1842 große deutsche Industrieausstellung. Nach mehrern seit März 1848 vorausgegangenen Neckereien zwischen Besatzung u. Civilisten entstand am 14. Mai ein Tumult wegen der Schleppschifffahrt u. brach am 21. Mai d. J. ein blutiger Straßenkampf zwischen den Bürgern u. dem, preußischen Militär aus, worauf die Stadt in Belagerungszustand erklärt wurde. Den 24. Mai traf eine Commission von der Nationalversammlung zu Frankfurt ein, welche sich über die Sache unterrichten sollte, wobei der Belagerungszustand wieder aufgehoben wurde. Am 1. Juli 1850 Aufstand bei einer Versammlung des Piusvereins. Am 18. Nov. 1857 Pulverexplosion (214 Centner Pulver) des sogenannten Stockhausthurmes in der Martinsbastei, wodurch namentlich der alte Kästrich u. die umliegenden Straßen sehr stark, auch der übrige Theil der Stadt mehr od. weniger beschädigt wurde. Vgl. Fuchs, Alte Geschichte von M. etc., Mainz 1771 f., 2 Bde.; Schunk, Beiträge zur Mainzer Geschichte etc., Frankf. 1788–91, 3 Bde.;n. Voigt, Abriß einer Geschichte von M., ebd. 1792; Werner, Der Dom von M., Mainz 1827; H. Brühl, M. geschichtlich, topographisch etc. dargestellt, ebd. 1829; Schaab, Geschichte der Bundesfestung M., ebd. 1835; Derselbe, Geschichte der Stadt M., ebd. 1841–44, 2 Bde.; M. u. seine Umgebung, Darmstadt 18431 Dilthey, Das römische M. in Künzels Geschichte von Hessen, Friedberg 1856.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 10. Altenburg 1860, S. 746-748.
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