Sardinien [1]

[893] Sardinien, 1) (Sardo, von ihrer Form einer Fußsohle Ichnusa od. Sandallotis genannt, a. Geogr.), Insel im Mittelmeere, dem mittleren Italien westlich gegenüber (von dessen Küsten man sie bei heiteren Tagen erblickte) u. südlich von Corsica, von welchem es durch das Fretum Taphros (j. Straße von S. Bonifacio) getrennt wurde; der Theil des Mittelmeeres, wo S. lag, hieß das Sardische Meer (Sardoum mare, Sardinium mare); die Größe der Insel wird von Strabo zu 220 Mill. lang, 198 Mill. breit u. 4000 Stadien im Umfang angegeben; von Norden nach Süden zogen sich mitten durch, doch mehr nach Osten gewendet, die Insani montes (welchen speciellen Namen aber Einige blos dem westlichen Zweige geben), welche in ihren Verflachungen fruchtbare Höhen u. in den Vertiefungen flußreiche Thäler bildeten; Vorgebirge: an der Nordküste Promontorium ursi, Pr. Errebantium, Pr. Gorditanum; im Westen: Pr. Mercurii, Pr. crassum, Pr. sulcense; im Süden: Pr. Caralitanum u. Pr. cunicularium; im Osten; Pr. columbarium;[893] auf der Südseite war der große Caralitauische Meerbusen u. auf der West- u. Südküste gab es mehre Häfen, wogegen die Ostküste zu felsig war u. nur den Hafen Olbia hatte. Flüsse: Termus, Thyrsus, Sacrum flumen, Säprus u. Cädris. S. war äußerst fruchtbar, war aber nur in den Süd- u. Westgegenden angebaut, wo freilich ein ungesundes Klima war; Hauptproducte: Getreide, bes. Weizen, Südfrüchte, Taxusbäume u. andere bittere Kräuter, worunter bes. eine Art Eppich (Apiastrum, od. Batrachium) gehörte, dessen Genuß einen heftigen Eindruck auf die Nerven machte u. den Mund zu krampfhaften Lachen (Sardonisches Lachen) verzog; außer den gewöhnlichen Hausthieren gab es Musmones, eine zwischen Schaf u. Ziege stehende Gattung, in deren Felle sich die Einwohner kleideten, Bienen, deren Honig aber einen bittern Beigeschmack hatte, viel Fische, welche zum Theil eingesalzen wurden; Alaun, Salz, Metalle (bes. Eisen u. Silber); auch Mineralwasser u. Bäder waren da. Die Bewohner, Sardi (Sardoer, Sardonier), ein Mischvolk, waren roh, treulos, boshaft, träge u. trieben mehr Viehzucht als Ackerbau. Von Städten an der Küste waren die bedeutendsten: Tibula, Olbia, Usellis, Sulci, Nora, Caralis, Gurulis, Bosa, Cornus, Saralapis. Bemerkenswerth unter den noch erhaltenen architektonischen Alterthümern sind die Nuraghes (Nuraghi), Gebäude, von denen die meisten 50 Fuß Höhe u. 90 Fuß Durchmesser an der Grundfläche haben u. am Gipfel mit einem eingedrückten Kegel endigen; manche haben außer dem Hauptkegel noch 3–7 Nebenkegel; die Steinlagen sind horizontal, die Verbindung ohne Mörtel, die Wölbung hervorgebracht durch ein allmäliges Zusammentreten der Wände. Spiralförmige Aufwege führen in den Mauern auf dieselben. Sie sind meist in der Ebene auf kleinen natürlichen Hügeln erbaut, bisweilen auch von einem Erdwalle u. einer Mauer umgeben. Sie sollen von den pelasgischen Colonien herrühren, nach Anderen von Dädalos erbaut worden sein (daher auch Dädaleia). Die kleineren, um S. liegenden Inseln waren an der Nordseite die Herculesinsel, Cunicularia (Phintonsinsel), Fossä, an der Südseite Enosis u. die Geierinsel. 2) (ital. Sardenga, franz. Sardaigne, n. Geogr.), eine zum dermaligen Königreich Italien gehörige Insel im Mittelmeere, welche von der nördlich von ihr gelegenen Insel Corsica durch die Straße von S. Bonifacio getrennt ist, bei einer Länge von etwa 36 Meilen u. einer Breite von 18 Meilen mit den umliegenden Inseln 435,95 deutsche QM. beträgt u. (1858) 573,115 Ew. zählte. Sie hat an den Küsten viele Busen (Golf von Asinara, Orosei, Cagliari, Palmas, Oristano, Alghero u.a.) u. Vorgebirge (Cap Falcone, Testa, Figari, Coda Cavallo, Comino, Monte Santo, Sferra Cavallo, Palmeri, S. Lorenzo, Ferrato, Carbonare, Pula, Spartivento, Teulada, Sperone, Pecora, Frasca, Sevo, Mannu, Maraggio, Caccia, Argentiera u.a.). Die zahlreichen Gebirge der Insel, eine Fortsetzung der Seealpen, erreichen ihre höchste Höhe in dem in der Mitte des Landes liegenden Gebirgsstock Gennargentu, dessen höchster Gipfel Brunen Spina 5890 Fuß hoch ist; das Limbaragebirge im Norden der Insel erreicht eine Höhe von 4064 F.; außerdem sind der Monte Rasu 3839 F., M. Lina 3823 F., M. Vittoria 3800 F., M. Lerno 3662 F., M. Urticu 3230 F., Piz Mazzori 3078 F., P. Nieddu 3045 F., M. dei Fratelli 2990 F., P. Spina 2463 F. hoch. Die vorkommenden Gebirgsarten sind Granit, Thonschiefer, Kalk u. Marmor. Der Schnee bleibt auf den Gebirgen vom November bis Juli liegen; mehre Berge sind erloschene Vulkane, doch kommen Erdbeben selten vor. Die Gebirge sind von tiefen Thälern (Campidanos) durchschnitten. Die bedeutendsten Flüsse sind: Tirso (Fiume d'Oristano) mit Marghine u. Barbagia Belvi, ferner Flumendosa, Fiume de Porto Torres, Cogianus (Coghinas), R. di Liscia, Posada, Orosei mit Mannu, Pabillonis, Temo etc., von denen indeß kein einziger schiffbar ist. Überhaupt ist die Insel eher arm, als reich an Wasser da die Quellen im Sommer fast alle austrocknen; man sammelt deshalb Wasser in Cisternen. Seen fehlen auf S., Sümpfe hat es wenige, wohl aber einen Reichthum von Lagunen, welche, den Etangs an der Südküste Frankreichs ähnlich, von aufgestauten Bächen gebildet werden; unter ihnen sind viele salzige, aus denen, wie aus dem Scaffa bei Cagliari, bei Quartu, Palmas, Oristano, Sassu etc. Salz gewonnen wird, welche aber durch ihre Ausdünstungen oft Faulfieber (Intemperie) erregen. Das Klima ist sehr heiß, Regen fehlt oft 4–5 Monate, der Sirocco weht häufig, u. obgleich die Luft durch die Seewinde gekühlt wird, ist das Klima doch ungesund. Producte: kleine, aber muthige u. schnelle Pferde, ebenfalls kleines Hornvieh, grobwollige Schafe, Schweine (eigenthümlich ist der Insel das einhufige Schwein, berühmt sind die Schinken von San Lassurgin), der Sardinische Hund, das Muffelthier, Ziegen, Esel, welche letztere, von dem Dienst in der Hausmühle Molenti genannt, eine große Rolle im Haushalt spielen, Wild, Flamingos auf der Südküste, Seidenraupen, Bienen, Fische etc., auch Scorpionen u. Taranteln; Holz (die Waldungen nehmen 1/5 der ganzen Oberfläche ein), Zuckerrohr, Baumwolle, Getreide, bes. viel Hülsenfrüchte, Zwergpalmen, Obst, Südfrüchte, Kastanien, sehr große Melonen, Mastixbaum, Kaperstrauch, Lorbeer, Wein (die feurigen sardinischen Weine gleichen den spanischen, berühmt sind der Malvasier von Bosa, Pirri u. Quartu, der weiße Varnaecio, der röthliche starke u. süße Giro, der Nasco, Monaco u. Muragos von Cagliari), Silber, Blei, Eisen, viel Seesalz; Mineralquellen sind in Sardara, Fordungianus, Villacidro, Benetutti, Lodrungianus, Dorgali, Castel d'Oria, S. Antico etc. Die Einwohner, Sarden, sind durchaus katholischer Confession u. zahlen der Geistlichkeit (etwa 1860 Weltgeistliche u. 1130 Mönche; in den wenigen Nonnenklöstern wird Spanisch gesprochen), welche viele Vorrechte hat, den Zehnten von allen Erzeugnissen. Sie sind gemischt aus mehren Völkern, der Hauptzahl nach Italiener, sprechen einen eigenen Dialekt des Italienischen (s. Sardinische Sprache), sind stark, wohlgebildet, muthig, sparsam, geistreich, dichterisch, oft improvisirend, aber rachgierig u. wegen Mangels an Bildungsanstalten in Geistesbildung zurück; nur etwa 9000 erhalten Unterricht, fast keine Frau kann lesen u. schreiben; sie führen im Allgemeinen ein sehr dürftiges Leben. Tanz u. Musik (auf der aus Rohr verfertigten Launedda) lieben sie sehr. Die Nationaltracht besteht in hohen Stiefeletten (Carzas od. Borzepinos), weiten Beinkleidern (Canzones od. Ragas), einem langen Wamms ohne Armel (Colettu), einem kurzen Mantel mit Kapuze (Caputo) u. einer Art schwarzem Kopftuch[894] (Saccon); die Frauen tragen eine faltenreiche, weiße od. scharlachene Jacke, darunter ein fest anliegendes Mieder u. ein weißes Kopftuch. Der Bauer trägt Kleider von gegerbtem Leder u. hüllt sich oft in ein Schaffell. Die Hauptbeschäftigung der Einw. besteht in Ackerbau u. Viehzucht; doch erstickte der seit Jahrhunderten auf dem Landvolk lastende feudalistische u. hierarchische Druck alle Keime des Wohlstandes; der größte Theil der Güter war in den Händen des Adels u. der Geistlichkeit; kein Einzelner, nur die Gemeinden hatten Güter, über welche, sowie über die ganze Beschäftigung der Bauern, ein Censore Aufsicht führte; hierbei bestanden die Monti granatici, Vorrathshäuser für Samenkorn, woraus jeder Bauer seinen Samen unentgeldlich erhielt, aber nach der Ernte mit Zinsen zurückgab. Sie standen demnach fast nur in dem Verhältniß des Pächters. Indeß verfügte ein Decret vom 11. Mai 1838, daß die Lehnsabgaben aufhören u. durch andere Leistungen ersetzt werden sollten; auch sollte Jeder durch Vertheilung des Gemeingutes Grundbesitz bekommen; schon 1836 u. 1837 waren die Patrimonialjustiz u. die persönlichen Dienstleistungen aufgehoben worden. Fast 2/3 S-s liegen jetzt noch öde u. dienen Schafen zur Weide. Die Felder werden nicht gedüngt, sondern liegen ein Jahr ums andere brach. Außerdem beschäftigen sich die Einwohner mit der Bereitung von Öl u. Wein; Fabriken u. Manufacturen fehlen fast ganz. Es wird trotz der günstigen Lage wenig Schifffahrt getrieben. Die Fischerei, bes. auf Thunfische u. Sardellen, Muränen, Korallen, ist sehr ergiebig, wird aber nur von Engländern, Franzosen, Genuesen u. Sicilianern betrieben, welche dafür einen Pacht zahlen; auch die Jagd auf Hirsche, wilde Schweine, Mufflons ist sehr ergiebig. Der Handel vertreibt Getreide, Gemüse, Obst, Käse, Fische, Wein, Ol, Korallen etc., u. obgleich ihn 12 Häfen befördern, ist er doch wegen Mangels an Straßen im Innern (eine Hauptstraße geht von Porto Torres nach Cagliari von Norden nach Süden durch die Insel) u. aus Furcht vor den afrikanischen Corsaren gering. Ausfuhr über 1 Mill. Thlr., Einfuhr etwa 1,300,000 Thlr. Die besondere Regierung der Insel lag früher in den Händen eines Vicekönigs, welcher zugleich Gouverneur u. Generalcommandant war, in der Regel auf drei Jahre ernannt wurde u. ein besonderes Ministerium hatte. Seit October 1847 aber ist die Insel der Sardinischen Monarchie völlig einverleibt. Oberster Gerichts- u. Appellationshof ist der Magistrato delle reale udienza in Cagliari. Nur in wichtigsten Fällen geht Appellation nach Turin an den Supremo consiglio reale. Die erste Instanz bildet der Magistrato della reale governazione in Sassari u. 11 Prefetture. Handelsgerichte sind die zwei Magistrati del consolato; für fiscalische Angelegenheiten bestehen die Tribunali de real patrimonio, für Marineangelegenheiten die Capitania generale in Cagliari. Eigenthümlich war die Einrichtung der Siclata, welche in einer öffentlichen, jährlich zweimal stattfindenden Audienz der Gefangenen beim Vicekönige bestand, damit diese ihm ihre Beschwerden vortragen konnten. Die Reichsstände bestanden aus den drei Ständen: Stamenti od. Bracii, nach Verfassung vom 15. April 1355, als der Stamento ecclesi astico, militare u. reale (Abgeordneten der königlichen Ortschaften), welche als Cortes gesetzlich alle drei, herkömmlich alle 10 Jahre zur Berathung über Gesetzgebung, Besteuerung, Schutz der Privilegien ganzer Corporationen u. einzelner Sardinier berathen sollten, aber seit 1794 erst viermal versammelt waren. Mit den Wissenschaften ist es trotz der zwei Universitäten in Cagliari u. Sassari schlecht bestellt. Die Einkünfte waren sonst so unbedeutend, daß damit nicht die öffentlichen Kosten bestritten werden konnten. Münzen sind dieselben wie in den Sardinischen Staaten, wo der französische Münzfuß (1 Lira = 1 Fr.) angenommen ist, zugleich mit französischem Geld. 1 Scudo zu 5 Lire = 5 Fr.; 20 Soldi = 1 Lira. Man hat Stücke zu 8 Soldi = 40 Cent., zu 4 Soldi = 20 Cent., 1 Kupfersoldo = 5 Cent; früher rechnete man nach Lire zu 20 Soldi à 12 Denari, 273/4 Lire = 1 Feine Mark, 1 Lira = 15 Sgr. 11/2 Pf. (der Scudo zu 21/2 Lire, 10 Reali, 50 Soldi, 30 Cagliaresi, 600 Denari) u. hatte geprägte Münzen a) in Gold: Carlini zu 25, halbe zu 121/2, u. Doppietti od. Scudi d'oro zu 5 Lire; b) in Silber: Scudi zu 21/2 Lire; als Scheidemünze: ganze u. halbe Reali zu 5 u. 21 Soldi, u. Stücke zu 1 Soldo; c) in Kupfer: 1/2 Soldo zu 3 Cagliaresi od. 6 Denari, Cagliaresi zu 2 Denari u. 1 Denaro. Längenmaße: der Palmo hält 262,46 Millimeter, 100 Palmi = 76,63 gewöhnliche Turiner Fuß; die Land-Canna hat 8 Palmi od. 2,0997 Meter, 100 Canne = 350,3 Turiner Rasi; Flächenmaß: die Rasiera bedarf zur Aussaat einen Raum von 450 Palmi, der Starello von Cagliari 240, von Sassari 170, die Corbula 120, der Imbuto 60 Palmi, 1000 Weinstöcke 158,1000 Olivenbäume 1260; 1 Imbuto = 248,948 QMeter od. 2,49949 Aren; Fruchtmaß: die Restiera (Rasiera) hat 31/2 Starelli, der Starello (Moggio) 2 Quarte od. Corbule à 2 Quarti à 2 Imbuti u. hält 49,175 Liter od. 21/7 Turiner Emine; in Sassari hat die Restiera 7 Starelli à 2 Corbule à 2 Imbuti u. hält 24,5975 Liter; Salz hat die Salma 1400 sardinische Pfund od. 568 Kilogramm; Weinmaß: die Quartana (Quartiera) hat 5 Pinte à 2 Mezzette, die Botte von 500 Pinte hat 502,66 Liter od. 101/5 Turiner Brente; Ölmaß: 1 Barile hat 2 Giarri à 4 Quartane à 12 Quartucci à 2 Mesure u. hält 33,59 Liter od. 32,49 Kilogramm, die Quartane wiegt 10 sardin. Pfund; Gewichte: Landesproducte werden mit dem Peso di ferro (Schwergewicht) gewogen; die Libbra (Lira) hat 12 Once à 4 Quarti od. 8 Ottave od. 16 Sediceni, Decimisesti od. Argenti, Cagliari; 1 Rubbo = 26 Libbre, 4 Rubbî = 1 Cantarello, 10 Cantarelli = 1 Calpo; in Sassaria hat der große Cantarelli 6, der kleine 4 Rubbi; Gold- u. Silbergewicht ist der Turiner Marco. Das Militär wurde früher durch Werbung ergänzt, da der Sarde einen unbezwinglichen Widerwillen gegen den Kriegsdienst hat; jetzt hat die Insel 3300 Mann Militär u. 10,000 Mann Nationalmiliz, welche letztere für die Sicherheit des Landes sorgt. Längs den Ufern sind Wachtthürme zum Schutz, bes. gegen Piraten, errichtet. Eintheilung: in die zwei Provinzen Cagliari (mit den Bezirken Cagliari, Iglesias, Lanusci, Oristano) u. Sassari (mit den Bezirken Sassari, Alghero, Nuoro, Ozieri, Tempio). Die Bezirke zerfallen wieder in Districte u. diese in Gemeinden. In geistlicher Hinsicht zerfällt S. in 11 Bisthümer (Ogliastra, Sassari, Iglesias, Galtelli, Nuoro, Alghero, Bosa, [895] Ozieri, Ales, Oristano, Ampurias) unter 3 Erzbischöfen in Cagliari, Sassari u. Oristano. Hauptstadt ist Cagliari. Zu den um S. liegenden Inseln gehören Asinara u. die Bucinarischen Inseln (die größten derselben sind S. Maddalena u. Caprera) an der Nordküste u. die Inseln S. Antioco u. S. Pietro an der Südwestküste u. viele kleine. Vgl. Cluver, Sardinia antiqua, Leyd. 1610; Münter, Sendschreiben an Creuzer über einige sardische Idole, Kopenh. 1822; Petit-Radel, Notice sur les Nuraghes de la Sardaigne, Par. 1826; De la Marmora, Voyage de la Sardaigne, 2. Aufl. Par. u. Tur. 1840. 3) s. Sardinische Monarchie.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 893-896.
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