Clemens Brentano

Ausgewählte Gedichte

Quelle:
Clemens Brentano: Werke. Band 1, München [1963–1968].
Clemens Brentano hat selbst keine Sammlung seiner Lyrik herausgegeben. Seine Gedichte erschienen einzeln in Zeitschriften und Almanachen bzw. als Teil seiner Romane und Erzählungen. Viele Gedichte blieben jedoch zu Lebzeiten unveröffentlicht und wurden erst nach seinem Tod bekannt, wobei es sich dann oft nicht um authentische Texte, sondern um recht willkürliche Bearbeitungen der Herausgeber handelte. Der hier vorgestellten Textauswahl liegt die immer noch maßgebliche Edition der Lyrik zugrunde, die von Wolfgang Frühwald, Bernhard Gajek und Friedhelm Kemp erarbeitet wurde. Diese Herausgeber stellten die Texte dankenswerterweise in eine chronologische Ordnung und berücksichtigten bei wichtigen Gedichten auch unterschiedliche Textfassungen.
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Ausgewählte Gedichte
Märchen / Ausgewählte Gedichte (Fischer Klassik)

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Gedichte

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Wenige Wochen vor seinem Tode äußerte Stramm in einem Brief an seinen Verleger Herwarth Walden die Absicht, seine Gedichte aus der Kriegszeit zu sammeln und ihnen den Titel »Tropfblut« zu geben. Walden nutzte diesen Titel dann jedoch für eine Nachlaßausgabe, die nach anderen Kriterien zusammengestellt wurde. – Hier sind, dem ursprünglichen Plan folgend, unter dem Titel »Tropfblut« die zwischen November 1914 und April 1915 entstandenen Gedichte in der Reihenfolge, in der sie 1915 in Waldens Zeitschrift »Der Sturm« erschienen sind, versammelt. Der Ausgabe beigegeben sind die Gedichte »Die Menscheit« und »Weltwehe«, so wie die Sammlung »Du. Liebesgedichte«, die bereits vor Stramms Kriegsteilnahme in »Der Sturm« veröffentlicht wurden.

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