Strasburg [2]

[903] Strasburg (Straßburg, franz. Strasbourg), 1) Arrondissement im französischen Departement Niederrhein (Bas-Rhin), 26,25 QM., 9 Cantone, 240,000 Ew. 2) Hauptstadt des Departements u. des Arrondissements, am Zusammenfluß der Breusch u. der schiffbaren, 1/4 Stunde davon in den Rhein fallenden Ill, in einer schönen Ebene, eine der bedeutendsten Grenzfestungen Frankreichs, liegt so, daß die breiten Seiten gegen Norden u. Süden gewendet, die schmale östliche aber gegen den Rhein gekehrt ist. An der Ostseite an Armen des Rheins (nicht aber am Rheine selbst) liegt die Citadelle, ein bastionirtes, von Vauban 1684 angelegtes Fünfeck mit 5 Ravelins u. 2 Hornwerken mit Ravelins vor sich. Die Stadt selbst ist durch 19 Bastions od. bastionsähnliche Werke gedeckt, u. diese nach altdeutscher Manier gebaut, ein Hornwerk auf der nördlichen Seite deckt eine schwache Fronte. 17 Ravelins liegen in den Wassergräben zwischen Bastionen, 3 detachirte kleine Werke liegen südlich an einem Arme der Ill, welcher vor dem Glacis hinfließt, 11 detachirte Forts bilden auf dem nördlichen Ufer eine von einem zweiten Glacis eingeschlossene zweite Enceinte. Mehre Werke bilden ebenda zwischen den Armen der Ill ein verschanztes Lager. S. hat zwei Brücken über den Rhein, u. zwar eine ältere Schiffbrücke (zur Hälfte zu Baden gehörig) u. eine Gitterbrücke zur Verbindung mit der Zweigbahn Appenweier-Kehl der Badischen Staatsbahn (nach Vertrag zwischen Frankreich u. Baden vom 16. September 1857, Grundstein gelegt 1. October 1858, eröffnet 6. April 1861), 748,75 Fuß lang, 38,25 F. breit, Höhe der Gitter 19,125 F.; sie ruht auf 2 Land- u. 4 Strompfeilern; die Mittelbrücke ist fest, die beiden Landseiten haben Drehbrücken; die Brücke hat 2 Eisenbahngeleise. S. hat 14 Plätze (Place Broglio 1740, Place Contades 1764, Großer Parade-[Franciscaner-]platz mit dem Denkmal Klebers, Place Gutenberg etc.), an 300 meist krumme u. enge aber gut durch Gas beleuchtete Straßen u. 7 Thore. S. ist Sitz eines Bischofs, des Oberconsistoriums der Kirchen Augsburgischer Confession für ganz Frankreich, der Präfectur des Departements Niederrhein, der 6. Militärdivision, einer Forstconservation, einer Handelskammer u. eines Handelsgerichts etc. Die Kathedrale (das Münster), eine der prächtigsten gothischen Kirchen, hat 3 Eingangsthüren, in gleiche Zwischenräume vertheilt, das Schiff der Kirche ist in 2 Theile getheilt, der nördliche ist für die Männer, der südliche für die Frauen bestimmt. Er hat gemalte Fenster u. eine Silbermannsche Orgel. Das Münster war früher den Evangelischen eingeräumt, wurde aber bei der französischen Besitznahme von S. den Katholiken zurückgegeben. Von den beiden Thürmen, welche der Plan der Kirche enthält, ist nur der nördliche ausgeführt; dieser Münsterthurm (im gewöhnlichen Leben schlechthin Münster genannt) erhebt sich als ein schlankes Gebäude, bis zur Spitze aus lauter gehauenen Quadern bestehend u. mit Zierrathen bedeckt, im reinsten gothischen Styl aufgeführt, hoch über die Kirche u. ist viele Meilen weit sichtbar. Er bildet eine durchbrochene Pyramide bis zur Krone, über welcher das Kreuz mit achteckigem Knopfe steht; zur Krone führen 4, zuletzt 8 Wendeltreppen. Seine Höhe beträgt 436 Pariser Fuß; er ist also das höchste Gebäude in Europa u. wird nur von dem Kölner Dom (in seiner Vollendung 476 F.) übertroffen werden. 725 Stufen führen bis an die Krone, 325 bis auf die Plateforme, von welcher man eine reizende Aussicht auf die Umgegend hat. Über dem Portal der Kirche ist eine prächtige Fensterrosette, 43 F. im Durchmesser. Der Platz vor dem Münster war früher durch kleine Häuser verstellt, welche Napoleon I. niederreißen ließ u. dadurch erst eine freie Aussicht nach dem Portal eröffnete. Im Innern der Kirche sind bes. sehenswerth: die große Astronomische Uhr im südlichen Arme des Kreuzschiffes; sie enthält unser Sonnensystem u. Planiglobienuhrsystem, hoch oben eine Menge Figuren, bes. die der Jahreszeiten u. der 12 Apostel, welche um 12 Uhr einen Rundgang beginnen, während dessen ein auf einem Seitenthürmchen stehender Hahn kräht. Diese Uhr wurde, statt der 1352 angefangenen Dreikönigsuhr, nach einem Plane des Professors A. Herlinus 1547 von Konrad Dasypodius u. Isaak Habrecht begonnen u. 1571 (1580) vollendet, ging aber Jahrhunderte lang nicht u. wurde erst 1838–42 von Schwilgué wiederhergestellt; sie enthält 270 Getriebe u. 600 Räder; ferner der Taufstein von 1453 im nördlichen Arme des Kreuzschiffes, die Kanzel von 1487 u. das Heilige Grab unter dem Chor. Der Thurm wurde sehr oft (so 1800) vom Blitz getroffen, zuletzt im Aug. 1833, wo er beträchtlichen Schaden litt. An der Stelle des Münsters stand schon 504 eine vom König Chlodewig gebaute, halb hölzerne, halb steinerne Kirche. 1015 begann der Bischof Werner von Habsburg den Bau des jetzigen Münsters, an welchem 262 Jahr gearbeitet wurde, ehe nur der Bau des Thurmes angefangen wurde. Erwin von Steinbach entwarf den Plan zu letzterem[903] u. begann ihn 1277, starb jedoch, ehe er ihn vollendet hatte, 1318 (u. liegt, so wie seine Eltern, im Kreuzgang des Münsters begraben). Sein Sohn Johann führte von 1318–39 den Bau des Münsters bis an die Plateform weiter. Die schöne Bildhauerarbeit an dem Portal ist von seiner Schwester Sabine. Der Bau wurde 1289 durch ein Erdbeben u. 1299 durch einen großen Brand unterbrochen. Seitdem arbeiteten noch verschiedene Meister an dem Münster, so namentlich Johannes Hültz aus Köln, welcher 1439 den Thurm vollendete (ihm ist ebenfalls in der Kirche ein Denkmal errichtet). Außerdem hat S. 6 katholische, 1 reformirte, 7 lutherische Kirchen, unter letzteren ist die von St. Thomas mit Denkmälern des Marschalls Moritz von Sachsen (von Pigalle, 1777 vollendet), Schöpflins, Oberlins u. Kochs u. mit den unverwesten Leichnamen eines Grafen von Nassau u. einer Gräfin von Ahlefeldt u. einer Silbermannschen Orgel bemerkenswerth. Merkwürdige Gebäude: kaiserlicher Palast, Präfectur, Justizpalast, Rathhaus, Schauspielhaus auf dem Broglio, Münze, Zeughaus, Kanonengießerei, mehre Kasernen u. Magazine. Wissenschaftliche Anstalten: Universität, 1538 als Gymnasium gestiftet, 1621 zur Universität erhoben, 1790 aufgehoben, 1803 als Akademie für protestantische Theologie u. unter der Kaiserzeit wieder als Universität völlig hergestellt, mit 5 Facultäten (Theologie, Jurisprudenz, Medicin, Naturwissenschaften u. Philosophie); katholisches Lyceum u. lutherisches Gymnasium, Pharmaceutische Schule, Artillerie-, Hebammenschule, Unterrichtsanstalt für Militärärzte, mit dem Militärspital verbunden, Lehrcursus für Anatomie u. Klinik, für technische Chemie, Normalschule für katholische u. protestantische Landschullehrer, mit Musterschule des Gegenseitigen Unterrichts, Anatomisches Theater, Botanischer Garten, Observatorium; Gelehrte Gesellschaften: Gesellschaft für Künste u. Wissenschaften, Naturforschende Gesellschaft, Ackerbaugesellschaft, Bibelgesellschaft, Gesellschaft der Brüder der christlichen Lehre im Strasburger Kirchensprengel (für Elementarunterricht), Missionsgesellschaft, mehre Bibliotheken (Stadtbibliothek u. Lyceal- u. Universitätsbibliothek, durch die Schöpflinsche, Silbermannsche, Oberlinsche u.a. Büchersammlungen bereichert, beide in der neuen Kirche aufgestellt u. mit Sammlungen von Gemälden, Alterthümern, physikalischen Instrumenten, Naturalien, Modellen etc. verbunden). Wohlthätigkeitsgesellschaften: Bürgerhospital von 250 Betten mit Klinicum für 60 Betten, Militärhospital mit 1800 Betten, Waisenhaus für 200 Kinder u. 300 außer dem Haus Unterstützung erhaltende, Findelhaus, Arbeitsschule für gewerblustige Arme, Gesellschaft für mütterliche Liebe etc. S. unterhält bedeutende Fabriken in Tuch, Twist, Nanking, Segeltuch, Seilerwaaren, bes. für die kaiserliche Marine, Leinwand, Strohhüten, Leder, Maroquin, Handschuhen, Nadeln, Tabak, Lichtern, Stärke, Spielkarten, Seifensiederwaaren, chemische Waaren, Branntwein, Kutschen, Porzellan, Fayence, Stahl, Gewehren, ferner gibt es viel Metallarbeiter, Gold- u. Silberschmiede, Kanonengießerei, Bierbrauereien, Ölmühlen, Wachsbleichen, Gerbereien, Gold- u. Silberfabriken. Der Handel ist ziemlich ausgedehnt u. vertreibt nicht allein viele Fabrikate, sondern auch viel Wein, Gänseleberpasteten, Krapp, Hanf, Öl, Getreide, Colonialwaaren; auch der Speditionshandel ist bedeutend, welchen zwei Messen, gute Chausseen, vier Eisenbahnen (Strasburg-Paris, Strasburg-Weißenburg [zum Anschluß an die Pfälzische Maximiliansbahn], Elsaßbahn [Strasburg-Basel mit Verzweigung nach Lyon] u. über die Rheinbrücke [s. oben]) nach Kehl führend die Zweigbahn Kehl-Appenweier zum Anschluß an die Badische Staatsbahn, wodurch die directe Route Wien-Paris über S. führt), mehre Kanäle (der, welcher den Rhein mit der Rhone verbindet, ist 1833 eröffnet worden), die schiffbare Ill u. der Rhein befördern. Auf einer Rheininsel ist Desaix' Denkmal u. auf den Paradeplatz das Klebers Das Leben in S. ist, obgleich S. eine deutsche Stadt ist u. obschon viel (aber schlechtes) Deutsch unter den Bürgern gesprochen wird, in den höheren Ständen meist französisch, u. vergebens haben sich Einzelne bemüht den deutschen Geist dort zu halten. Vor den Gerichten wird französisch plaidirt, auch das Theater ist meist französisch. Die Gesammtbevölkerung betrug am 1. Januar 1862 einschließlich Militär: 82,014 Ew., von denen die größere Hälfte Katholiken, die kleinere Protestanten u. 1600 Juden sind. Dabei das Dorf Ruprechtsau, mit Landhäusern, Orangeriegarten, Tuch- u. Wachstuchfabrik; 3000 Ew.

S. hieß zur Zeit der Römer Argentoratum (angeblich von den Silbergruben, welche es damals in der Gegend gegeben haben soll). Es lag in Germania superior, im Gebiet der Tribocci od. nach Ptolemäos (welcher die Stadt zuerst erwähnt) der Vangionen u. war ein Hauptwaffenplatz der Römer, deren 8. Legion hier stand, u. ein bedeutender Handelsplatz, indem sich hier die Straßen von Germanien, Rhätien u. Pannonien nach Gallien kreuzten. S. war ein römisches Municipium u. befestigt, damals zwar klein, indem es kaum, 1/16 des jetzigen Raumes einnahm, aber wichtig durch seine Waffenfabriken u. als Hauptstützpunkt der römischen Herrschaft in dieser Gegend. Hier 356 n. Chr. Sieg des nachmaligen Kaisers Julian über die Alemannen unter Chnodomar (s.u. Alemannen). Im 4. Jahrh. wurde S. durch die Alemannen, im 5. durch die Sueven zerstört u. die Einw. gefangen weggeführt, dennoch fanden sich bald neue Ansiedler ein, bis Attila S. gänzlich zerstörte. S. blieb nun lange Zeit wüst, u. der Name Argentoratum verlor sich, bis die Stadt unter dem Sohne Chlodwigs wieder aufgebaut u. nach den hier zusammenstoßenden Straßen od. wegen ihrer Lage an der Hauptstraße von Deutschland nach Frankreich Strateburgum od. Stratisburgum genannt wurde. Dieser Name kommt schon 575 bei Gregorius Turonensis vor. Im 9. Jahrh. war ein königliches Palatium in S. S. stand anfangs mit dem Bischof Giselbert auf der Gegenpartei Ottos des Großen, unterwarf sich demselben aber bald. Für Kaiser Heinrich II. nahm S. gegen den Herzog Hermann von Alemannien Partei u. wurde deshalb von den Alemannen 1003 eingenommen u. zerstört, bald aber wieder aufgebaut. Lothar II. ließ sich hier 1131 von Innocenz II. krönen. S. wurde nachher Reichsstadt, u. zwar eine der zwei Ausschreibenden, führte ihr Pannier bei Reichszügen gleich hinter dem Reichsadler u. verwahrte das reichsstädtische Pannier. Selbständig vergrößerte es seine Befestigungen u. Mauern u. widerstand hinter denselben jedem Angriff. Um 1250 gerieth S. mit dem Bischof Walther von S. wegen des Zolles in Fehde; Graf Rudolf von Habsburg unterstützte den Bischof,[904] veruneinigte sich aber über die geforderten Kriegskosten mit ihm u. trat nun auf die Seite der Stadt, welche ihn zu ihrem Feldhauptmann wählte u. mit seiner Hülfe Mühlhausen u. Kolmar eroberte u. den Bischof 1262 schlug. Ehemals hatte der reichsstädtische Adel die Regierung, später ging dieselbe an die Bürgerlichen über. Schon 1332 wurde die Bürgerschaft in 32 Zünfte getheilt u. sämtliche Bürger, selbst die Geistlichen u. Gelehrten, mußten sich zu einer derselben halten. Die Geistlichen hielten sich meist zur Fischerzunft. Von spätern Kaisern erhielt S. manche Privilegien, so von Wenzel das Eigenthum der Brücke, von Maximilian II. das Recht einen Brückenzoll zu erheben, von anderen das Recht keinem römischen Kaiser bes. schwören od. huldigen zu müssen, ferner das Jus austregarum, indem Worms, Basel u. Ulm ihre Richter waren, von Friedrich III. das Recht Reichsächter aufzunehmen, jedoch mußte es denselben binnen einiger Zeit den Proceß machen. Auch war ihm von Maximilian I. 1494 das Gericht zu Rottweil, von Rudolf II. 1582 das Kammergericht verliehen. Sigismund gab S. 1436 das Recht zwei Märkte zu halten u. Maximilian I. das, eigene Goldmünzen zu schlagen. In S. machte Gutenberg von 1420–40 seine ersten Versuche der Buchdruckerkunst (s.d.), obschon die Erfindung selbst erst später in Mainz gemacht wurde; 1538 wurde die nachherige Universität gestiftet, s. oben. Nach der Reformation war S. ein Glied des Schmalkaldischen Bundes (s.d.). Lange hatte Ludwig XIV., da Frankreich seit 1648 das Elsaß besaß, nach der Herrschaft von S. getrachtet; endlich ließ er S. auf die Erklärung der Reunionskammern (s.d.), daß es zu dem unterworfenen Elsaß, mithin zu Frankreich gehöre, 1681 mitten im Frieden durch den General Moniclas besetzen, versprach der Stadt, welche ihn als Oberherrn anerkannte, Schutz bei ihren bisherigen Privilegien, Rechten, Verfassung u. Religionsfreiheit, legte eine starke Garnison daselbst ein u. ließ die feste Umwallung ansehnlich verstärken. Vauban führte diese Befestigung vorzüglich aus, baute auch 1682 die dortige Citadelle. 1675 führte Montecuculi u. Turenne hier eine schöne Vertheidigung des Rheins vom 16. Mai bis 14. August gegen die Kaiserlichen aus. S. blieb nun in allen folgenden Kriegen ungestört u. wuchs ungemein an Wohlstand. In der Französischen Revolution war S. der Schauplatz großer Gräuel u. eine permanente Guillotine auf seinem Markte aufgestellt. Über die Blockaden u. Vorfälle bei u. in S. im Russisch-deutschen Kriege, s.u. Russisch-deutscher Krieg gegen Frankreich S. 599, 605 u. 606. Nach der Blockade von 1815, in welcher die Garnison unter General Rapp einen großen Ausfall am 28. Juni unternahm, empörte sich die Besatzung nur von Unteroffizieren geleitet, um ihren rückständigen Sold zu erhalten. 1830 nach den ersten Nachrichten von der Pariser Julirevolution steckte S. sogleich die dreifarbige Fahne auf. Am 30. October 1836 machte hier Prinz Louis Napoleon (nachmaliger Kaiser Napoleon III.) den Versuch sich durch gewonnene Truppen zum Kaiser erklären zu lassen (s. Napoleon 3) u. Frankreich S. 582). Nach dem Ausbruch der Pariser Februarrevolution von 1848 sprach sich S. ebenfalls sofort für die Republik aus. Am 14. Juli 1849 fanden Unruhen wegen der römischen Expedition statt; 6. December 1851 (nach dem Staatsstreich) wurde S. in Belagerungszustand erklärt, obgleich sich die Stadt bis dahin vollkommen ruhig verhalten hatte. Vgl. I. A. Silbermann, Localgeschichte der Stadt S., Strasb. 1775, Fol.; I. Friese, Vaterländische Geschichte der Stadt S., ebd. 1791–95, 4 Thle.; I. P. Grappenhauer, Topographie de la ville de S., ebd. 1816; Fargès-Mericourt, Description de la ville de S., ebd. 1841; I. F. Hermann, Notices histor. statist. et littér. sur la ville de S., ebd. 1819, 2 Bde.; H. Schreiber, Das Münster zu S., Freib. 1828; Strobel, Das Münster in S., Strasb. 1845; Dasypodius, Heron mathematicus (die Astronomische Münsteruhr), ebd. 1580; Schneegans, Strasburger Münstersagen, St. Gallen 1852; Derselbe, Eglise de St. Thomas, Strasb. 1842; Pläne der Stadt u. Festung S., ebd. 1842 u. 1849, Berlin 1856; Karte der Umgegend von S., ebd. 1845.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 16. Altenburg 1863, S. 903-905.
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