Jakob [1]

[722] Jakob (hebr. Name, Fersenhalter, gr. Jaköbos lat. Jacobus, fr. Jacques, ital. Jacopo, engl. James span. Jago, arab. Jacub [Yacub]). I. Biblische Personen: 1) J., der dritte u. letzte der Patriarchen, zweiter Sohn Isaaks u. der Rebekka, jüngerer Zwillingsbruder des Esau (welchen er bei der Geburt an den Fersen hielt, daher der Name), geb. um 1823 v. Chr.; war sanfteren Sinnes als Esau u. deswegen Liebling der Mutter, welche ihn auch zu dem Betrug gegen seinen erblindeten Vater verleitete, als dieser, seinem Ende nahe, Esau segnen wollte u. demselben vorher gebot, ihm ein Wildpretsgericht zu machen. Sie band dem J. nämlich, um ihn dem rauhen Esau ähnlich zu machen, Ziegenfelle um Hände u. Hals, hieß ihm Esaus Stimme nachahmen u. dann ein Essen zu dem Vater zu tragen, wofür dieser J. segnete u. so das Erstgeburtsrecht auf ihn übertrug. J. glaubte darauf ein Recht zu haben, da ihm Esau dies einst, erschöpft u. hungrig von der Jagd heimkommend, um ein Gericht Linsen verkauft hatte. Dennoch war Esau wegen der Bevortheilung so erzürnt auf J., daß er demselben nach dem Leben trachtete. Daher floh J. zu seinem Oheim Laban nach Haran. Auf dem Wege dahin sah er im Traume die Leiter, auf welcher die Engel vom Himmel herab- u. wieder hinaufstiegen (J-s Himmelsleiter). In Haran trat er in Labaus Dienste, erhielt gegen das Versprechen, ihm 7 Jahre zu dienen, die ältere Tochter Lea zum Weibe, nach einem nochmaligen siebenjährigen Dienste auch die jüngere u. schönere Rahel; verschaffte sich dann durch List großen Reichthum an Heerden, indem er, da er sich als Rahels Mitgift die sprenkligen Schafe ausbedungen u. seinem Schwiegervater die einfarbigen überlassen hatte, durch bunte Stäbe, welche er den Schafen bei der Paarung zu Gesicht brachte, bewirkte, daß sie gesprenkelte Lämmer warfen. Als sein steigender Wohlstand die Mißgunst seines Schwiegervaters u. seiner Schwäger erregte, floh J. mit Weibern u. Kindern u. kehrte nach Kanaan zurück, wo er sich mit Esau wieder aussöhnte. Unterwegs kämpfte er einmal mit einem Engel zur Nacht, dieser lähmte ihm die Hüfte; dennoch zwang er den Engel, ihn zu segnen (J-s Kampf mit Gott), u. hierbei nannte ihn der Engel Israel, weshalb die Nachkommen J-s Israeliten od. Kinder Israel hießen. Er hütete nun mit seinen Heerden bei Suchoth, Salam, Betbel, Hebron u. verlor sein Weib Rahel durch den Tod über der Niederkunft mit Benjamin, in der Nähe von Bethlehem. Seine zwölf Söhne waren: von Lea: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Isaschar u. Sebulon; von Rahel: Joseph u. Benjamin; von Bilha, Rahels Magd: Dan u. Naphthali; von Silpa, Leas Magd: Gad u. Asser; seine Tochter war Dina von Lea. Die Treulosigkeit seiner Söhne gegen Sichem, seine Bevorzugung Josephs u. der dadurch angefachte Haß von dessen übrigen Brüdern gegen diesen bereitete ihm neue Familienleiden, indem diese Brüder den Joseph (s.d.) verkauften u. bei dem Vater vorgaben, er sei todt. In Folge einer Hungersnoth kam J. auf Josephs Einladung mit den Seinen nach dem Lande Gosen, an der Grenze Ägyptens, verlebte hier den Rest seines Lebens in Ruhe u. starb 147 Jahre alt; Joseph[722] ließ seinen Leichnam einbalsamiren u. bestattete ihn in der Höhle Makpheia. 2) St. J. (Jacobus, J. Zebedäi, Jacobus der Ältere), Sohn des Fischers Zebedäos u. der Salome, Bruder des Johannes, mit welchem er von Jesu Boanerges (s.d.) genannt wurde; er war vorher ein Fischer, wurde Jesu Jünger u. gehörte mit seinem Bruder u. Petrus zu dessen engstem Jüngerkreise; er begleitete Jesum in der Nacht des Verrathes auf den Ölberg, floh aber, als dieser verhaftet wurde. Nach der Auferstehung Jesu kam er zurück u. war bei dessen Himmelfahrt gegenwärtig. Er empfing zum Pfingstfest den Heiligen Geist mit u. lehrte als Apostel meist zu Jerusalem; er ist auch der Schutzpatron dieses Landes. Unter Herodes Agrippa litt er den Märtyrertod durch das Schwert, u. nach der Sage wurde sein Ankläger durch seinen Tod so gerührt, daß er sich als Christ bekannte u. nun nach ihm enthauptet wurde. Nach der Sage soll er nach Spanien gekommen sein; seine Gebeine will man dort zu St. Jago di Compostella haben, u. er ist der Schutzheilige von Spanien; sein Tag ist der 25. Juli. Das Evangelium St. Jacobi, welches man 1595 auf einem Berge in Granada auf Blei geschrieben ausgrub, wurde vom Papst Innocenz XI. 1682 für unecht erklärt. 3) St. J. (Jacobus Alphäi, J. der Kleine [d.h. der Jüngere], J. der Gerechte), Sohn des Klopas (od. des Alphäos) u. der Maria, Schwester der Jungfrau Maria u. also mit Jesu Geschwisterkind (daher in der Bibel: der Bruder des Herrn), vorher Nasiräer, dann Apostel Jesu. Nach Jesu Himmelfahrt wurde er von den übrigen Aposteln zum Haupt der Kirche in Jerusalem gewählt u. sprach dort bei der ersten Apostelsynode gegen die, welche wollten, daß sie als Christen noch das Gesetz des Moses hielten. Die Fortschritte des Christenthums unter dem streng sittlichen J. veranlaßte den hohen Priester Ananas ihm zu befehlen, dem Volk von der Zinne des Tempels die Falschheit der göttlichen Sendung Jesu zu verkünden. J. trat auf die Zinne, pries aber dort Jesum laut als Messias u. Gottessohn. Er wurde deshalb herabgestürzt u. vollends gesteinigt (62 n. Chr.), sein Tag als Heiliger ist der 1. Mai. Der Brief Jacobi, einer der katholischen Briefe des N. T., ist an die in Kleinasien lebenden Judenchristen gerichtet u. bestreitet besonders den Irrthum, daß Glaube allein, ohne sittliches Leben, selig mache. Welchem von den drei im N. T. genannten J. der Brief zuzuschreiben sei, ist streitig; zur Zeit der Reformation fing man an, an seiner Echtheit zu zweifeln, weil er der Paulinischen Lehre von der Gerechtigkeit allein aus dem Glauben widersprechend, die Gerechtigkeit aus den Werken verheißt, weshalb Luther diesen Brief eine stroherne Epistel nannte. 4) J., Sohn Josephs u. der Maria, der leibliche Bruder Jesu, od. nach den Kirchenschriftstellern wegen der Sohnschaft Jesu vom Heiligen Geiste, nur dessen Stiefbruder; seit Origenes bezweifeln Viele die Existenz desselben od. halten ihn mit dem Vorigen für dieselbe Person.

II. Regierende Fürsten. A) Kaiser u. Könige. a) Kaiser von Hayti: 5) s. Dessalines. b) König von Armenien: 6) J., so v.w. Jakob 9). c) Könige von Aragonien: 7) J. (Jayme) J., der Eroberer, Sohn Peters II. des Katholischen u. der Maxie von Montpellier, geb. 1208; folgte seinem Vater 1213–76, s. Spanien (Gesch.); er war vermählt 1221 mit Eleonore, Tochter des Königs Alfons von Castilien (geschieden 1229), dann 1235 mit Yolante, Tochter des Königs Andreas von Ungarn (st. 1251), ihm folgte sein u. der Yolante Sohn, Peter III. in Aragon u. Jakob (s.d. 16) auf Majorca. 8) J. II., der Gerechte, Enkel des Vorigen, zweiter Sohn Peters III. u. der Constanze von Sicilien, folgte seinem Vater Peter III. 1285 in Sicilien, 1291 seinem Bruder Alfons III. in Aragon u. starb 1327; er war vermählt mit Blanca, Tochter des Königs Karl von Neapel (st. 1310), dann mit Marie, Tochter des Königs Hugo III. von Typern (st. 1321); sein zweiter Sohn von Blanca, Alfons IV., folgte ihm. d) Könige von Cypern (u. Jerusalem): 9) J. I., Sohn Hugos IV., Bruder Peters I., geb. 1334; folgte 1382 seinem Neffen Peter II. in Cypern, 1393 als König von Jerusalem u. nach dem Tode Leos III. als König von Armenien; er st. 1398, ihm folgte sein Sohn Johann II., s. Cypern. Vermählt war er mit Agnes, Tochter des Herzogs Heinrich von Baiern. 10) J. II., natürlicher Sohn Johanns III. u. der Maria von Patras, war erst Geistlicher, machte sich aber seines Standes durch Ausschweifungen unwürdig, wurde nach Vertreibung seiner Schwester Charlotte 1464 König u. regierte bis 1473, s. ebd.; er war vermählt mit Katharina Cornaro. 11) J. III., nachgeborener Sohn des Vorigen, folgte diesem als König von Zypern, Jerusalem u. Armenien unter Vormundschaft seiner Mutter 1473, st. aber schon 1475, u. mit ihm erlosch das Königthum Cypern. e) Könige u. Prätendenten von Großbritannien: 12) J. I. (als König von Schottland J. VI.), Sohn der Maria Stuart u. Heinrichs Darnley, zweiten Gemahls derselben, geb. 19. Juni 1566 in Edinburg. Der Mord des Sängers Rizzio vor den Augen seiner Mutter, als diese im vierten Monat mit ihm schwanger war, machte, daß J. stets vor dem Anblick eines bloßen Degens zitterte; er wurde 1567 unter der Vormundschaft des Grafen von Murray u. seines Großvaters, des Grafen Lenox, zum König von Schottland gewählt u. in Stirling von Buchanan wissenschaftlich erzogen. Vergebens versuchte er 1583 durch Bedrohung der Königin Elisabeth das Leben seiner Mutter zu retten u. stellte sich, als die Hinrichtung geschehen war, als glaube er der Elisabeth, daß dieselbe gegen ihren Willen erfolgt sei. Elisabeth beargwohnte ihn jedoch immer. Nach ihrem Tode 1603 wurde er als Urenkel Margarethens, einer Tochter Heinrichs VII., zum König von England gewählt. Er ergriff die Partei der Bischöflichen Kirche u. verfolgte die Katholischen, weshalb 1605 die Pulververschwörung gegen ihn gemacht wurde. Durch sein willkürliches. Regiment u. seine Mißachtung der Prärogativen des Parlaments bereitete er die Revolution unter seinem Nachfolger vor; durch seinen Wankelmuth in der auswärtigen Politik, u. daß er die Sache der Protestanten in Deutschland verließ, zog er sich auch die Verachtung des Auslandes zu; er st. 8. April 1625; s.u. England (Gesch.) XI. A) u. Schottland (Gesch); er war seit 1589 vermählt mit Anna, Tochter des Königs Friedrich a II. von Dänemark; von seinen Kindern folgte ihm Karl I. u. Elisabeth heirathete den Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz. Seine Opera gab Bischof Montacuti (Lond. 1619) heraus. Vgl [723] Harris, Account of the life and writings ot James l. Lond. 1754; Di Israeli, Inquiry in the literary and political character of. James I., edb. 1816; Nichols, The progresses etc. of King James I., ebd. 1829. 13) J. II., Enkel des Vorigen, zweiter Sohn Karls I. u. der Henriette von Frankreich, führte vor seiner Thronbesteigung den Titel Herzog von York. Er flüchtete bei Ausbruch der Englischen Revolution 1648, als Mädchen verkleidet, nach Holland u. Frankreich, focht seit 1652 unter Turenne u. seit 1655 unter Condé u. Don Juan im spanischen Heere, kehrte, als sein Bruder Karl II. auf den englischen Thron berufen wurde, nach England zurück, ward dort Großadmiral, schlug die Holländer unter Opdam 1665 bei Lowestoft u. lieferte denselben 1672 die Seeschlacht bei Southwoldbay unter Ruyter. Die Engländer liebten ihn nicht, denn er bekannte sich seit 1671 öffentlich zu dem Katholicismus u. suchte auf alle Weise Proselyten zu machen. 1673 legte er den Oberbefehl über die Flotte nieder u. ward in Folge der angeblichen Verschwörung der Katholischen 1679 sogar genöthigt, nach Brüssel zu fliehen, kehrte jedoch 1681 zurück, wurde Statthalter von Schottland, wo er die Empörung der Presbyterianer grausam unterdrückte, u. führte seit 1682 die Regierung für seinen Bruder Karl II., welchem er auch 1685 auf dem Throne folgte. Er mißachtete das Parlament u. restaurirte, nachdem er den Versuch des Herzogs von Monmouth, sich des Throns zu bemächtigen, vereitelt hatte, die katholischen Kirchen, worüber große Mißstimmung im Lande erregt ward; es wurde mit dem Prinzen Wilhelm von Oranien ein Einfall in England berathen, u. als dieser 1688 landete, floh J. 23. Decbr. nach Frankreich u. wurde 22. Jan. 1689 vom Parlament des Thrones für verlustig erklärt. Zwar erhielt sich in England u. Schottland eine Partei der Tories, Jakobiten, welche gegen Oranien agitirte u. dem Hause Stuart die Krone wieder verschaffen wollte, auch gingen viele Schotten u. Engländer zu J. nach Frankreich, aber vergebens; J. st. 16. Septbr. 1701 in St. Germain, welches Schloß ihm Ludwig XIV. eingeräumt hatte; s. England (Gesch.) XI. C). Er war vermählt mit Anna Hyde (st. 1671), dann mit Maria von Este. Aus erster Ehe hatte er zwei Töchter: Marie, Gemahlin des Prinzen Wilhelm von Oranien, u. Anna, vermählt mit dem Prinzen Georg v. Dänemark; von Letzter sollte der Folgende, der Prätendent J., stammen. Vgl. Hist. des révolut. d'Angleterre sous le regne de James II., Amst. 1689; Histoire de James II., Brüssel 1740; Clarke, Life of James II., Lond. 1816. 14) J. III., der Prätendent od. der Ritter von St. Georg genannt, geb. 10. Juni 1688, Sohn des Vorigen u. der Marie; vielleicht ein untergeschobenes Kind, um einen katholischen Fürsten auf dem Thron zu erhalten; folgte seinem Vater noch als zartes Kind nach Frankreich. Nach seines Vaters Tode 1701 wurde er von Frankreich, Spanien, dem Papst, Modena u. Parma als König von Großbritannien u. Irland anerkannt, vom englischen Parlament aber auf ewig vom Throne ausgeschlossen. Ludwig XIV. bediente sich seiner mehr als Schreckbild, um die Dynastie, welche den Thron von England besaß, in Furcht zu jagen, als daß er die Absicht gehabt hätte, ihn wieder auf den Thron zu setzen. 1708 wurde unter seiner Anführung eine Landung in Schottland versucht, welche jedoch, noch bevor Truppen ans Land gesetzt waren, aufgegeben wurde. J. machte nun einen Feldzug in Flandern mit. Später soll seine Schwester, die Königin Anna, ihm angeboten haben, zu seinen Gunsten zu entsagen, wenn er Protestant würde, als er dies aber nicht that, wurde es 1733 zur Bedingung im Utrechter Frieden gemacht, daß Frankreich den Prätendenten aus seinen Staaten entfernen solle. J. begab sich nun nach Lothringen. Als das Haus Hannover 1714 den Thron bestieg, regten sich die Jakobiten unter dem Grafen Marr in Schottland zu J-s Gunsten, u. man rief ihn in Schottland zum König aus. Obgleich von Frankreich verlassen, unternahm er doch am 2. Jan. eine Landung in Schottland, wurde dort zwar mit Jubel empfangen, verlor jedoch sehe bald den Muth, kehrte schon am 15. Februar wieder nach Frankreich zurück u. ging dann zum Papst, welcher ihm erst in Avignon, dann in Italien Aufenthalt u. Unterhalt. gab, wo ihm königliche Ehre erwiesen wurde. 1719 rüstete sich Spanien gegen England u. lud I. nach Madrid ein; er segelte mitten durch die englische Flotte von Nettuno aus nach Spanien u. wurde in Madrid als König empfangen; bald aber achtete man seiner dort nicht mehr, u. er kehrte daher nach Livorno zurück. Noch einmal machte er 1727, nach Georgs I. Tode, einen Versuch, sich der Krone Großbritanniens zu bemächtigen, kam jedoch dieses Mal nur bis Genua. Von nun an lebte er zu Albano, wo er 1. Jan. 1766 starb. Er hatte von seiner Gemahlin, der polnischen Prinzessin Maria Elementine Sobiesky, zwei Söhne, Karl Eduard u. Heinrich (den Cardinal von York), s. b. f) Könige von Majorca, 15) J. I. (Jayme), so v.w. Jakob 7). 16) J. II., zweiter Sohn des Vorigen; erhielt nach dessen Tode 1276 Majorca, nebst den übrigen Balearen, Roussillon, Cerdagne u. Conflans, jedoch unter Oberhoheit seines älteren Bruders, des Königs Peter III. von Aragonien, u. st. 1312, s. Spanien (Gesch.). 17) J. III., Sohn des Infanten Ferdinand, Neffe Sancios, folgte diesem 1324, wurde von Peter IV. v. Aragon 1343 aus seinem Reich vertrieben u. 1349 bei einer versuchten Landung auf Majorca getödtet, s. ebd. 18) J. IV., Sohn des Vorigen, wurde bei der Landung auf Majorca von den Aragoniern 1349 gefangen u. 13 Jahre in einem eisernen Käfig aufbewahrt, bis ihn ein Diener 1362 errettete. Er ging nach Frankreich, heirathete dort Johanna I. von Neapel, deren zweiter Gemahl, Ludwig von Tarent, gestorben war, erhielt aber von ihr nur den Titel eines Herzogs von Calabrien. Wegen Johannas Liederlichkeit entzweite er sich mit ihr u. suchte durch Peter den Grausamen von Castilien sein Erbe wieder zu gewinnen, dieser ließ ihn aber in die Citadelle von Burgos setzen, u. J. blieb verhaftet bis 1367, wo ihn Heinrich von Transtamare befreite. Er bemächtigte sich hierauf 1371 seines Reichs wieder u. st. 1375 zu Soria; s. Spanien (Gesch.) u. Neapel (Gesch.). g) König von Neapel: 19) J. von Bourbon, Graf von Marche; focht gegen die Türken u. wurde 1396 bei Nikopolis gefangen; losgekauft focht er gegen die Armagnaken, wurde aber wieder gefangen. u. 1412 befreit. Seine erste Gemahlin, Beatrix von Navarra, war gestorben, u. er vermählte sich 1415 mit der Königin Johanna II. von Neapel; da er deren unerlaubten Umgang mit Alopo entdeckt hatte,[724] ließ er diesen hinrichten u. setzte die Königin in Hast, woraus sie jedoch, da I. durch die Bevorzugung der Franzosen sich den Haß der Neapolitaner zugezogen hatte, 1416 durch einen Volksaufstand befreit wurde. J. mußte ihr die Regierung wieder überlassen, wurde, als er einen Ehebruch Johannas mit G. Caraccioli entdeckte, verhaftet, entfloh 1419 nach Tarent, wurde dort belagert u. ging nach Frankreich, wo er Franciscaner wurde u. im Kloster Sta. Clara zu Besançon 1438 starb. h) Könige von Schottland: 20) J. I., Sohn Roberts III., geb. 1393; wurde 1405 von den Engländern auf einer Reise nach Frankreich gefangen; 1406 nach dem Tode seines Vaters zum König ausgerufen, aber erst 1424 gegen eine Ranzion von 40,000 Mark Silber frei gelassen, bestieg er den Thron, er stellte die vielen Mißbräuche ab, welche sich während seiner Abwesenheit eingeschlichen hatten, führte 1436 einen Krieg gegen England u. wurde 20. Februar 1437 von seinem Oheim. dem Grafen Walther von Athol, zu Perth ermordet; s. Schottland (Gesch.). Er war vermählt mit Johanna von Somerset. Seine Gedichte erschienen gesammelt als Poetische Überreste J-s I., Edinb. 1733. 21) J. II., Sohn des Vorigen, geb. 1430; folgte seinem Vater 1437 minderjährig, regierte seit seiner Mündigkeit verständig u. hielt Frieden mit England; als er der vertriebenen Königin Margarethe von England gegen den Herzog von York Hülfe bringen wollte, st. er 3. Aug. 1460 vor Roxbourgh, s. ebd. Seine Gemahlin, Marie von Geldern, setzte die Belagerung fort u. nahm den Platz ein. 22) J. III., Sohn des Vorigen, geb. 1453; folgte 1460 seinem Vater; umgeben von niedriggesinnten Berathern, regierte er als Tyrann u. ließ seine Brüder Alexander u. Johann einkerkern; während er im Bunde mit Frankreich 1481 einen Einfall in England machte (war Alexander aus seiner Hast entkommen u. machte mit den mißvergnügten Schotten eine Empörung; zwar mußte Alexander nach Frankreich entfliehen, aber der schottische Adel machte 1487 einen neuen Aufstand, u. J., welcher vergebens von Frankreich u. England Hülfe erbat, fiel 11. Juni 1488 in der Schlacht bei Bannockburn gegen die Insurgenten. Er war vermählt mit Margarethe, Tochter des Königs Christian J. von Dänemark. 23) J. IV., einziger Sohn des Vorigen, geb. 1472; folgte seinem Vater 1488; er war ein vorzüglicher Regent, stellte die Ruhe im Lande her, hob den Handel u. hielt die Gesetze aufrecht, nahm den Engländer Parkin, Gegner Heinrichs VII., in Schottland auf verband sich mit Frankreich gegen England, fiel aber 9. Septbr. 1513 in der Schlacht bei Floddenfield gegen die Engländer. Er war seit 1503 vermählt mit Margaretha, Tochter Heinrichs VII. von England, u. dadurch kam später die Krone Englands an das Haus Stuart. Er soll den St. Andreas- (Distel-) orden gestiftet haben. 24) J. V., Sohn des Vorigen, geb. 1512; bei seines Vaters Tode erst 11/2 Jahr alt, stand er bis in sein 17. Jahr unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha, dann unter Johann, Herzog von Albana, Enkel I-s III.: im 17. Jahre übernahm J. selbst die Regierung; die Ausbreitung der Reformation in Schottland suchte er zu verhindern, daher wurde er auf einem Zuge gegen England 1542 von seinem Adel verlassen; darüber fiel er in Tiefsinn u. st. 13. Decbr. 1542; seine erste Gemahlin war Magdalene, Tochter des Königs Franz I. von Frankreich; seine zweite war Marie von Lothringen, Tochter des Herzogs Claudius von Guise, welche ihm die unglückliche Marie Stuart gebar, welche, da seine beiden Söhne vor ihm gestorben waren, ihm in der Regierung folgte. 25) J. VI., s. Jakob 12). 26) J. VII., s. Jakob 13). i) König von Schweden: 27) J. Anund, Sohn Olafs III., König von 1026–51; s.u. Schweden (Gesch.). k) König von Sicilien: 28) so v.w. Jakob 8).

B) Andere Fürsten. a) Markgrafen von Baden: 29) J., Sohn des Markgrafen Bernhard, geb. 1407; folgte seinem Vater 1431 u. st. 1453; s. Baden (Gesch.). Er war vermählt mit Katharine, Tochter des Herzogs Karl I. von Lothringen; sein Nachfolger war sein ältester Sohn Karl I. 30) J., Markgraf von Baden-Hochberg, Sohn Karls II. von Baden-Durlach, geb. 26. Mai 1562; erhielt in der Theilung 1584 mit seinen Brüdern Hochberg, wurde 1590 katholisch u. st. kurz darauf, 17. Aug. 1590; mit seinem Sohne erlosch einige Monate später seine Linie wieder. b) Herzog von Kurland: 31) J., Enkel Gotthard Kettlers u. Sohn des Herzogs Wilhelm von Kurland u. der Markgräfin Sophie von Brandenburg, geb. 1610; er folgte 1643 seinem Vater in Kurland; war friedlich u. wollte zwischen Schweden u. Polen vermitteln, wurde aber 1658 von den Ersteren in Mitan gefangen u. erst 1660 in Folge des Friedens von Oliva freigelassen; er st. 31. Decbr. 1682; s. Kurland (Gesch.). Er war vermählt seit 1645 mit Luise Charlotte, Tochter des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg; seine Söhne Kasimir u. Ferdinand folgten ihm nach einander. c) Herzog von Nevers: 32) J. von Cleve, zweiter Sohn des Herzogs Franz I., geb. 1544; folgte seinem Bruder Franz II. u. st. 1564, ohne von Diana von der Marck Kinder zu hinterlassen; ihm folgte seine Schwester Henriette. d) Großmeister der Malteser: 33) J. von Milli, 1454–61, wo er auf Rhodos starb, s. Johanniterorden. e) Großmeister des Templerordens: 34) J. von Molay, aus dem Geschlecht der Herren von Longvic u. Raon, letzter Großmeister von 1298–1307, wo er eingezogen u. 1314 verbrannt wurde, s. Tempelherrn. f) Dogen von Venedig: 35) J. (Jacopo) Tiepolo, vorher Herzog von Candia, 1229–49 Doge, s. Venedig (Gesch.). Unter ihm wurde das Venetianische Gesetzbuch verfaßt. 36) I. (Jacopo) Contareno, wurde, schon 82 Jahr alt, 1275 Doge, legte 1279 nieder u. st. bald darauf, s. ebd.

III. Patriarchen, Erzbischöfe und Bischöfe. A) Patriarch von Jerusalem: 37) J. Pantaleon, geb. zu Troyes in der Champagne; war erst Archidiakonus in Lüttich, dann Bischof von Verdun, wurde unter Alexander IV. Legat u. Patriarch; ging 1256 nach Jerusalem u. wurde 1261 als Urban IV. Papst, s. Urban. Erzbischof von Lund: 38) J. Erlandson, gerieth mit König Christoph I., da er dessen Bestätigung nicht einholte, in Streit, mußte nach dessen Tode 1259 sein Erzbisthum verlassen u. ging nach Rom; Papst Clemens IV. suchte, wiewohl vergeblich, ihn wieder einzusetzen. Erst auf dem Concil zu Lyon 1274 versöhnte sich König Erich V. mit ihm u. gab ihm seine Stelle wieder. Er st. kurz darauf[725] auf der Insel Rügen. C) Erzbischof von Mainz: 39) J. von Liebenstein, früher Dechant in Mainz, 1504–08 Erzbischof. D) Erzbischof von Salzburg: 40) J. Ernst, Graf von Liechtenstein, geb. 1690 zu Hertwigswaldau in Schlesien; wurde 1728 Bischof von Seckau, 1738 von Olmütz, als welcher er Maria Theresia krönte, u. 1745–47 Erzbischof von Salzburg. E) Erzbischöfe von Trier: 41) J. I., Freiherr von Sirck, regierte 1439–56, s. Trier (Gesch.). 42) J. II., Sohn des Markgrafen Christoph I. von Baden, geb. 1471; erst Coadjutor u. 1503 Nachfolger seines Großoheims Johann II. u. st. 1511 in Coblenz, nach Einigen von einem Proletarier in einem Kahn ermordet. 43) J. III., von Eltz, war erst Dechant in Trier u. 1567–81 Erzbischof, s. Trier. F) Bischof von Utrecht: 44) J. von Oudschoor; vorher Dechant, wurde 1322 Bischof zu Utrecht u. st. bald.

IV. Geistliche, Gelehrte u. Sectenstifter: 45) St. J. von Nisibis (J. der Große), brachte seine früheren Jahre als Asket in den Kurdischen Gebirgen zu, wurde dann Bischof von Nisibis, vertheidigte auf dem Concil zu Nikäa 325 die Homousie u. st. 338; sein Tag ist 15. Juli (in der griechischen Kirche 31. Octbr., bei den Maroniten 13. Jan.); von seinen Schriften haben sich noch 18 geistliche Reden u. ein Brief an den Bischof von Seleucia u. zwar blos in armenischer Übersetzung erhalten, herausgegeben von Antonelli 1756 Fol., Vened. 1765, Constant. 1824. 46) J. Psychrestos, aus Alexandrien; Arzt im 5. Jahrh., kam unter Kaiser Leo nach Constantinopel u. erlangte hier großen Ruf; sein Hauptmittel in chronischen Krankheiten war nüchterne u. wässerige Diät. 47) St. J. von Sarug, mit dem Beinamen Tibelita, d.h. der Allgemeine, geb. 452 zu Kurtam am Euphrat; war erst Presbyter u. wurde 519 Bischof von Batnan od. Sarug; er st. 29. Novbr. 521 u. wird von den syrischen Monophysiten als Heiliger verehrt, obgleich er zu den Orthodoxen, jedoch mit nestorianischer Färbung, gehört. Er schr. syrisch 763 Homilien in zwölfsylbigen Versen (Jakobitisches Metrum), Hymnen, Lieder u. Briefe. 48) J. Baradäus (J. Zanzalus), s. Baradäus. 49) J. von Edessa (J. Orrhoënus), syrischer Gelehrter, geb. in Indaba bei Antiochien; studirte in Alexandrien u. wurde nach seiner Rückkehr 651 Bischof von Edessa; in Streit mit den dortigen Geistlichen wegen deren uncanonischen Lebens gerathen, legte er nach vier Jahren sein Amt nieder, lehrte dann elf Jahre im Kloster Eusebona zu Toledo u. beschäftigte sich darauf mit der Berichtigung der Peschito; 708 wurde er wieder Bischof von Edessa, st. aber bereits 5. Juni d. J. (nach Anderen 710). Er übersetzte viel aus dem Griechischen in das Syrische, schrieb eine der ersten syrischen Grammatiken, Commentare u. Scholien zum A. u. N. T., eine Taufordnung (welche von den Jakobiten u. Maroniten gebraucht wird), Briefe u. Hymnen. 50) J. von Todi (J. de Benedictis), s. Jacoponus. 51) J. von Vitry (, J. Vitriacus), geb. in Vitry; wurde Presbyter in Argentenil bei Paris, ging gegen 1207 zu Maria von Ognies im Lüttichschen u. wurde Augustiner; er predigte das Kreuz gegen die Albigenser u. gegen die Sarazenen, wurde zum Bischof von Ptolemais gewählt, taufte dort viele sarazenische Kinder u. wohnte 1219 der Belagerung von Damiette bei, nachdem die Christen Damiette geräumt hatten, legte er sein Amt nieder, kehrte 1225 nach Ognies zurück, wurde 1229 Cardinal u. Bischof von Tusculum, päpstlicher Legat in Frankreich, Brabant u. im Gelobten Lande u. st. 1. Mai 1240 in Rom. Er schr.: Historia orientalis, herausgegeben von Andreas Hojus, 1597, u. im 3. Bde. von Martene's u. Durands Thesaurus novus anecdotorum; ferner Briefe (im 3. Bde. von Martene's Thesaurus u. in Achery's Spicilegium) u. Homilien (zum Theil herausgegeben, Antw. 1575). 52) J. von Ardizone, um 1300, Verfasser des 2. Theils des Lombardischen Lehnrechts. 53) J., Ungar, Haupt der Schäfersecte im 13. Jahrh.; früher Cistercienser, später Muhammedaner. Er forderte den Pöbel Frankreichs durch seine Predigten auf, König Ludwig IX. zu rächen u. das Gelobte Land zu befreien. Seine Anhänger, welche meist aus Schäfern u. Bauern bestanden, vertheilte er in Regimenter, zog 1251 mit 30,000 Mann in Amiens ein u. von da mit immer wachsender Macht nach Paris, Orleans u. Bourges. Hier aber widersetzten sich die Bürger, J. wurde erschlagen u. seine Anhänger niedergemacht od. gefangen. 54) Jacobus de Voragĭne, geb. um 1230 zu Voraggio im Genuesischen, trat 1244 in den Dominicanerorden, wurde 1267 Provinzial der Lombardei, 1292 Erzbischof von Genua u. st. 1298; er schr. Legendae Sanctorum, welche in der Kirche sehr verbreitet waren, u. von seinem Geburtslande Historia Lombardica od. wegen ihrer Berühmtheit Legenda aurea genannt wurden; sie wurden im 15. u. 16. Jahrh. mehrmals gedruckt, herausgegeben zuletzt von Th. Gräße, Dresden 1846, auch in viele europäische Sprachen übersetzt; er schr. auch Predigten zum Lobe der Heiligen, denen sie gewidmet sind, 1. Ausg o. J. u. O., dann 1484, 3 Bde., Fol., Vened. 1497, 1579–82, 8 Bde., Mainz 1630, 4 Bde., Augsb. 1760, 4 Bde.; ferner Defensorium contra impugnantes Fratres Praedicatores, Vened. 1504; Chronik von Genua (bis 1297), im 9. Bde. von Muratori's Scriptores rerum ital. 55) J. de Cessolis, d.i. de Tesselis od. de Thessalonica, französischer Dominicaner zu Anfang des 14. Jahrh.; er schr.: Liber de moribus hominum et de officiis nobilium super ludo latrunculorum sive scaccorum (über das Schachspiel), 1. Ausg. o. O. u. J. (wahrscheinlich Utrecht um 1473), dann 1479 u. 1493. 56) J. von Mies (Jacobellus, böhm. Jaïaubek, d.i. der kleine Jakob), geb. in Mies; studirte in Prag, wurde erst Prediger in Trina, dann Prediger in Prag, brachte die Lehre von dem Abendmahl unter beiderlei Gestalt auf Anregung des Petrus Dresdensis zur Sprache u. reichte das Abendmahl den Hussiten 1414 zuerst so; er st. 1429 (nach Anderen später) in Prag. Er schr. u.a.: De purgatorio animae post mortem, De juramento, De antichristo u.a.; über ihn schr. Martini, Altd. 1753. 57) J. von Jüterbogk, geb. 1383 in Jüterbogk, Cistercienser (daher, J. Cisterciensis), lebte in dem Kloster de Paradiso in Polen (daher J. de Polonia, J. de Paradiso), dessen Abt er wurde, neigte sich zu der mystischen Richtung u. sprach offen u. eindringlich gegen die Laster der Weltleute u. das Verderben der Geistlichkeit; er verließ später seinen Orden u. wurde Karthäuser in Erfurt (daher J. Carthusianus),[726] wurde dann Professor an der dortigen Universität u. Prior u. st. 1465; er schr.: Sermones notabiles et formales de tempere et de Sancis; De arte curandi vitia; De veritate dicenda; De causis multarum passionum; De indulgentiis; De negligentia praelatorum; De VII ecclesiae statibus. 58) J. von Forli (lat.; Jacobus Ferejullensis), Commentator des Hippokrates u. Galenos; er schr.: Expositio in aphorismos Hippocratis et in Galeni commentarios, Pavia 1488 u.ö.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 8. Altenburg 1859, S. 722-727.
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