Vāl. 11. [1028.] An Indra und Varuna.

[440] 1. Es strömen diese eure Opfertheile vor,

beim Somamahl zur Lust euch, Indra-Varuna!

Bei jedem Opfer eilt ihr zu den Tränken ja,

wenn Huld ihr schenkt dem Opfrer, welcher Soma braut.

2. Die Kräuter und die Wasser waren labungsreich,

erreichten ihre Grösse, Indra-Varuna!

Die an des Luftraums Grenze euren Weg ihr geht,

und denen kein gottloser Feind gewachsen ist.

3. Wahr ist auch, Indra-Varuna des Kriçna Wort:

»Die sieben Quellen sprudeln süsse Wellen aus.«

Um dieser willen helft dem Frommen, Glanzesherrn!

der sorgsam auf euch merkt mit seines Geistes Sinn.

4. Von Butter trieft, von Tränken strömt im Sitz des Rechts

der sieben Schwestern Schar mit ihrem Somatrunk;

Durch sie, die euch von Fett, o Indra-Varuna,

erfüllt sind, helft und schenket Gut dem Opferer.

5. Zu hohem Glücke haben wir verkündet euch,

den glänzenden, die wahre Indragrösse nun;

Durch dreimal sieben helfet uns, o Glanzesherrn,

die wir euch Butter spenden, Indra-Varuna.

(6. 7. siehe Anhang.)

Anmerkungen.

1 auch im SV., II, 2, 1, 7 ein eigenes Lied.


2 auch im SV., II, 2, 1, 7 ein eigenes Lied.


3 auch im SV., II, 2, 1, 7 ein eigenes Lied.


4 Die erste Strophe (1-3) ist im SV., II., 4, 1, 15 ein eigenes Lied.


5 Die erste Strophe (1-3) = SV., II, 1, 2, 10.


6 Die erste Strophe (1-3) = SV., II., 6, 3, 12; die zweite (4. 5. 7) = SV., II, 2, 2, 7 aber mit umgestellten Versen (7 vor 4.)


7 Es wird maryā = marya als Voc. sing. zu fassen sein, da der Plural hier sinnlos ist.


8 Es wird ghanám zu lesen sein.


9 Die erste Strophe (1-3) = SV., II, 2, 1, 19; die zweite (4. 5. 8) = SV., II, 5, 1, 20.


10 Die erste Strophe (1-3) = SV., II, 2, 1, 6; die dritte stimmt mit SV., II, 2, 2, 5 überein, wenn man den sechsten und siebenten Vers vertauscht; doch ist die Ordnung im RV. vorzuziehen.


11 SV. hat sajóṣā, doch ist die Lesart des RV. als die eigenthümlichere vorzuziehen.


12 Es wird draviṇodâm zu lesen sein.


13 Diese beiden Strophen finden sich, obwol mit Umstellung der Verse im Samaveda SV., II, 8, 2, 5. Sie bilden vielleicht zwei ursprünglich getrennte Lieder. Dies wird durch die Stellung der Lieder am Schlusse der Sammlung bestätigt, wonach auch 23 in 8 Lieder zerfällt.


14 Diese beiden Strophen finden sich, obwol mit Umstellung der Verse im Samaveda SV., II, 8, 2, 5. Sie bilden vielleicht zwei ursprünglich getrennte Lieder. Dies wird durch die Stellung der Lieder am Schlusse der Sammlung bestätigt, wonach auch 23 in 8 Lieder zerfällt.


15 Diese beiden Strophen finden sich, obwol mit Umstellung der Verse im Samaveda SV., II, 8, 2, 5. Sie bilden vielleicht zwei ursprünglich getrennte Lieder. Dies wird durch die Stellung der Lieder am Schlusse der Sammlung bestätigt, wonach auch 23 in 8 Lieder zerfällt.


16 Diese beiden Strophen finden sich, obwol mit Umstellung der Verse im Samaveda SV., II, 8, 2, 5. Sie bilden vielleicht zwei ursprünglich getrennte Lieder. Dies wird durch die Stellung der Lieder am Schlusse der Sammlung bestätigt, wonach auch 23 in 8 Lieder zerfällt.


17 Diese beiden Strophen finden sich, obwol mit Umstellung der Verse im Samaveda SV., II, 8, 2, 5. Sie bilden vielleicht zwei ursprünglich getrennte Lieder. Dies wird durch die Stellung der Lieder am Schlusse der Sammlung bestätigt, wonach auch 23 in 8 Lieder zerfällt.


18 Diese beiden Strophen finden sich, obwol mit Umstellung der Verse im Samaveda SV., II, 8, 2, 5. Sie bilden vielleicht zwei ursprünglich getrennte Lieder. Dies wird durch die Stellung der Lieder am Schlusse der Sammlung bestätigt, wonach auch 23 in 8 Lieder zerfällt.


19 citrábarhiṣam beziehe ich jetzt (gegen WB.) auf den Soma.


20 Ich halte apsú bheṣajám für eingeschoben (aus Vers 20), und füge hinter dem ersten apsú noch hy hinzu.


21 âpaç ca viçvábheṣajīs ist müssiger Zusatz.


22 Vgl. M. Müller's schöner Uebersetzung in seiner »Einleitung in die vergleichende Religionswissenschaft«, S. 212, und Delbrück, »Chrestomathie«, S. 1.


23 sádā (= sádā) ist im WB. richtig unter sad aufgeführt und ist in den Ergänzungen unter sádā zu streichen.


24 Die Strophen erscheinen im SV. als selbständige Lieder, die erste SV., II, 8, 1, 7, die zweite SV., II, 7, 1, 14, die dritte SV., II, 6, 2, 14, die vierte SV., II, 8, 2, 2.


25 Das dritte Lied (7-9) sondert sich deutlich durch das Versmass ab; das erste und zweite scheiden sich durch die verschiedene Anrede und den Refrain im ersten.


26 A. Die zweite Strophe = SV., II, 7, 3, 15, die dritte SV., II, 1, 2,,11, die fünfte = SV., II., 4, 1, 14.


27 bhavas (vor s) zu lesen nach Benfey.


28 Ich lese prá diço statt prá díço (WB.).


29 Vgl. Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 89 u. 20.


30 mánas adverbial im Sinne von mánasā.


31 Vgl. Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 89 u. 20.


32 vielleicht ghanéna statt ghanéva zu lesen.


33 jámbha hier wol »das Verschlingen«, vgl. M. Müller zu dieser Stelle.


34 Nach Aufrecht (»Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXV, 232) ist statt zu lesen.


35 vo hinter kúa stört Versmass und Sinn.


36 syât (siât) zu lesen. Denn die dritte Zeile als Nachsatz gefasst gibt keinen zutreffenden Sinn. Der Nachsatz sollte den Sinn haben: dann würde es anders mit uns stehen (vgl. M. Müller zu dieser Stelle.) Vers 5 und 6 stellen dies in anderer Form dar.


37 GKR., S. 19. Muir S.t., V., 174.


38 GKR., S. 26.


39 Muir S.t., IV, 300.


40 Muir S.t., IV, 300.


41 Muir S.t., IV, 300.


42 Muir S.t., IV, 300.


43 Muir S.t., IV, 300.


44 Muir S.t., IV, 300.


45 Ich trenne mit Benfey soma von paribâdhas.


46 Die erste Strophe erscheint als eigenes Lied SV., II, 8, 3, 7.


47 Für kakuhá nehme ich auch an dieser Stelle die gewöhnliche Bedeutung an (gegen WB. 1708.)


48 kúṭa wird in der Bedeutung »Haus«, »Familie« zu nehmen sein (gegen WB.), vgl. kuṭi Hütte, kuṭumba Hausstand, Famlie, also pitâ kuṭásya Hausvater, Familienvater


49 Muir S.t., V., 181 fg.


50 Muir S.t., V., 181 fg.


51 Muir S.t., V., 181 fg.


52 Muir S.t., V., 181 fg.


53 káṇva kann hier nur einen aus dem Geschlechte der Kanva bezeichnen, wie dies ja im Plural häufig genug ist; nur zu einem solchen kann der Superlativ káṇvatama passen.


54 Muir S.t., V., 181 fg.


55 Muir S.t., V., 181 fg.


56 Ich vermuthe varti statt veti; sámana fasse ich collectiv von denen, die sich zum Feste versammeln, während arthínas die auf Erwerb ausgehenden bezeichnet.


57 Muir S.t., V., 181 fg.


58 Muir S.t., V., 181 fg.


59 Muir S.t., V., 181 fg.


60 Muir S.t., V., 181 fg.


61 Muir S.t., V., 160.


62 bhiyásā ist unpassend; denn die Schilderung in 9 a.b. kann nur auf die auch in c.d. ausdrücklich erwähnten Maruts passen; ich vermuthe dass bhiyásā aus Vers 10 hier hineingedrungen ist und ein ähnliches Wort etwa çávasā oder das seltenere vráyasā verdrängt hat.


63 vánā scheint hier in dem Sinne »hölzerne Speere oder Bolzen« gebraucht.


64 dhárman hier das, was nach den Opferbräuchen einem Gotte gebührt.


65 Ueber den Vocativ úṣo ná çubhre vgl. WB. unter ná, II.


66 Es wird jâyamānā zu lesen sein; jāyamānam ist vielleicht zur Vermeidung des Hiatus hineingesetzt.


67 Das Versmass ist vielfach in Unordnung; zum Theil, aber nicht immer, ist durch Umstellung zu helfen; doch lässt der Sinn keine wesentliche Textentstellung vermuthen.


68 Wahrscheinlich mimikṣus zu lesen (WB.).


69 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


70 »wie einem Viehdieb, der sich versteckt hat«, wörtlich wie einem Diebe, der sich mit der (gestohlenen) Heerde im Verborgenen versteckt hält.


71 páriṣṭi hier »das Umgeben, Rings gegenwärtig sein« gemäss der Bedeutung von pári as umgeben. Die Götter sollen das Opfer oder den Altar umgeben, wie der Himmel die Erde.


72 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


73 Es wird mit Bollensen jātám zu lesen sein. Agni ist Zwilling seiner selbst, sofern er zugleich Vergangenes und Zukünftiges ist.


74 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


75 prajâsu statt prajâ utá zu lesen (WB., Bollensen.)


76 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


77 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


78 yád vor áhan zu tilgen (Bollensen.)


79 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


80 vor védo zu tilgen.


81 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


82 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


83 prá ajānan wörtlich: sie fanden den Weg, sie fanden sich zurecht.


84 Vgl. Bollensen in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXII, 569 fg.


85 »suhavyá der gute (ihm zum Heile gereichende) Opfertränke darbringt« (wonach im WB. zu ändern)


86 Hier fehlen zwei Silben, iád und uér zu lesen gehört zu den Unmöglichkeiten; Conjecturen bieten sich leicht dar, doch keine überzeugende; man könnte z.B. ávér mártiāya statt vér mártāya vorschlagen.


87 »çúcibhrājas hellstrahlend« (nicht çúcibhrāja WB.).


88 als selbständiges Lied SV., II., 7, 2, 11.


89 als selbständiges Lied SV., II., 7, 2, 11.


90 als selbständiges Lied SV., II., 7, 2, 11.


91 als selbständiges Lied SV., II., 7, 2, 11.


92 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 22.


93 Ich fasse (gegen Pada) priyâ als n. pl.


94 Hinter ist yád wie in der ersten Zeile hinzuzufügen.


95 Die beiden ersten Lieder finden sich als selbständige Lieder in SV. II., 3, 2, 23; 1, 21; in beiden ist die Versordnung des SV. die richtigere, wie auch Benfey (»Orient und Occident«, II, 243) mit Recht bemerkt. Das dritte Lied = SV., II, 5, 2, 22, das vierte SV., II, 3, 2, 15, das fünfte SV., II, 3, 1, 8, das siebente SV., II, 8, 3, 5.


96 »viṣūvát von allen Seiten kommend, rings zusammenströmend«. (Im WB. zu ändern.)


97 Es wird yajñh zu lesen sein; wenn yajñám beibehalten wird, so ist die Construction von unerträglicher Härte und auch der Sinn weniger angemessen.


98 Die Lieder A. und B. sondern sich von den übrigen und voneinander durch ihr Versmass, doch fehlt dem Liede B. vielleicht ein Anfangsvers. Lied C. findet sich als selbständiges Lied SV., II, 8, 3, 8. Lied D. = SV., II, 8, 3, 9 (mit Umstellung) sondert sich durch seinen Inhalt ab.


99 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 38.


100 áha = áhā oder so zu lesen, vgl. 130, 2.


101 Die Lieder A., B., C. sondern sich durch das Versmass, Vers 12 ist später zugefügt.


102 Ich ergänze zu prá das Hauptverb der vorigen Verse (çuc.)


103 Ich lese (gegen Pada) çávase statt çávasas, wegen der parallelen Dativen ávase, dhánāya.


104 dhéne fasse ich hier mit Benfey als »Lippen«; die Bedeutung »Stuten« (WB., BR.) passt nicht in den Zusammenhang.


105 Zu árbhesu und mahátsu ist dháneṣu (aus dem vorhergehenden dhánā) zu ergänzen, vgl. 7, 5 und 40, 8.


106 asya, da es tonlos ist, darf nicht unmittelbar mit pitúr verbunden werden.


107 vacasá hier »wankend, schwankend« (WB. zu ändern.)


108 Muir S.t., V., 301 fg.


109 GKR., S. 55.


110 darçatâd ist sinnlos, an der Parallelstelle 865, 8 steht das richtige ṙçyadâd, wie auch hier zu lesen sein wird.


111 pṙthuçrávas nehme ich hier lieber appellativ, da es sich auf den in Zeile 2 genannten Vaça zu beziehen scheint.


112 Ich lese versuchsweise sūnô mânasya statt sūnór mânena, da auch in 189, 8 Agastja als Sohn des Māna bezeichnet wird. Jedenfalls hat eine Verderbniss des Textes stattgefunden. Könnte man, was aber nicht anzunehmen ist, mâna in der erst im classischen Sanskrit vorkommenden Bedeutung »Ehrenerweisung« auffassen, so könnte man übersetzen: »durch des Sohnes Ehrenerweisung gepriesen« (vgl. Ludwig), was aber auch keinen angemessenen Sinn geben würde. Bei mâna an dieser Stelle kann man doch nur an den Vater des Agastja denken. So fasst es auch Roth auf, lässt aber den Gen. sūnós von vâjam abhängen, womit ich keinen dem Zusammenhange angemessenen Sinn verbinden kann.


113 gatam statt gatám zu lesen. pitŕbhya â kann hier kaum »von den Vätern her« bedeuten; es wird hier â mit vorhergehendem Abl. in der allerdings viel seltenern, aber doch mehrfach nachweisbaren Bedeutung »zu – hin« (WB.) aufzufassen sein, also »zu den Vätern, zu dem Sitz der Väter hin, heimwärts«.


114 Vielleicht ist itáūtīs zu lesen (siehe WB.).


115 Zur Ergänzung des Metrums ist etwa vor pūṣaṇé (pūṣṇé) hinzuzufügen huve.


116 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 11 u. 46.


117 Statt dákṣiṇayā ist dem Sinne und dem Versmasse angemessener dákṣiṇāyā. (d.h. dákṣiṇāyās) zu lesen.


118 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 11 u. 46.


119 GKR. 35.


120 Aus metrischen Gründen ist virúkmatâ dîdyāno d.h. virúkmatā â dîdiānas zu lesen, wo dann purû cid Object zu â dîdiānas (bestrahlend) ist.


121 Ludwig's Conjectur raveṇa ist zu verwerfen, vgl. Prātiçākhya 376.


122 víçvo ist verdächtig, da die Bedeutung »allumfassend, überall seiend« im RV. nicht nachweisbar ist; man könnte viçâm vermuthen (vgl. z.B. 490, 2.)


123 asmâkam ist Glosse, die das Versmass stört; statt ná vedhásām ist vielleicht ca vedhásām zu lesen.


124 cetáyantiā statt citántiā zu lesen, wie das Vermass verlangt und der Sinn begünstigt.


125 Vielleicht (zur Herstellung des Versmasses) ní pāhí statt pāhí zu lesen; jedenfalls ist vaso am Schlusse zu tilgen.


126 Ich lese nāyám statt des sinnlosen nâyám (ná ayám.)


127 vanín in der Bedeutung »Wolke« (BR.) scheint dem Zusammenhange angemessener, obwol das Bild des Baumes zu Grunde liegt.


128 sûraç cakrám auch hier, wie sonst »das Rad der Sonne« (gegen WB.).


129 wörtlich mit eines andern (Feuers) Mund und Zunge, mit einer andern (Flamme.)


130 saptá çivâsu statt saptáçivāsu und dáça prámatim (nach BR.) statt dáçapramatim zu lesen.


131 Es wird wol te statt zu lesen sein wegen des Vocativs daksi. Sāyaṇa erklärt sūráyas als Bahnen (mārgāḥ), was trefflich passt; zwar liegt der Erklärung eine falsche Etymologie zu Grunde (saraṇayah), doch weiss ich keine bessere Erklärung.


132 Statt wird beidemale ca zu lesen sein. Der Wechsel der Person in der zweiten Vershälfte (idānīṁ parokseṇāha Sāy.) ist im Deutschen nicht nachzuahmen.


133 Es wird puruvâram statt purú vâram (Pad. purú vā áram) zu lesen sein.


134 GKR., S. 100.


135 die beiden gepaarten sind Tag und Nacht, die im Dual als männlich genommen sind. Sāyaṇa versteht, dem Zusammenhang widersprechend, darunter den Hotar und Adhvarju.


136 die beiden gepaarten sind Tag und Nacht, die im Dual als männlich genommen sind. Sāyaṇa versteht, dem Zusammenhang widersprechend, darunter den Hotar und Adhvarju.


137 upasthâya fasse ich gleich upástha und upás.


138 nŕn wird hier wol als verkürzter Gen. pl. zu fassen sein, ähnlich wie öfter devân; gewaltsame Verkürzungen sind am Ende der triṣṭubh-Zeilen nicht selten.


139 mahé statt mahó ist wahrscheinlich, obwol nicht nothwendig.


140 Es ist (wie das Metrum zeigt) víṣito statt víṣṭó zu lesen (WB.).


141 Ich lese árcate statt árvate; c und v sind leicht zu verwechseln. Dem Sänger steht hier der ṙtá, der das heilige Werk vollbringt, der Priester, gegenüber; auf jenen bezieht sich in der folgenden Zeile die hótrā, auf diesen die çímī; vī mit prá bedeutet hier (gegen WB.) »anregen, fördern, segnen«. In Zeile 1 ist jánma Apposition zu kṣitáyo; aus Himmel und Erde sind die Götter und die frommen Menschen entsprossen.


142 mahî ist Loc. sing. nach Sāyaṇa, welcher treffend Pāṇini 1, 1, 19 citirt.


143 GKR., S. 13.


144 GKR., S. 53; Muir S.t., IV, 68 fg.


145 Muir S.t., IV, 74 fg.


146 Es wird pratidīyámānām zu lesen sein (WB.).


147 Muir S.t., IV, 74 fg.


148 trētaná wird hier nicht einen Gott (WB.), sondern nach Sāyaṇa einen Dämon bezeichnen.


149 Muir in: »Orient und Occident«, III, 450.


150 Muir in: »Orient und Occident«, III, 450.


151 GKR., S. 117.


152 GKR. 84; M. Müller RV. transl., I, 162.


153 Es wird marúto zu betonen sein.


154 kariṣyâs zu lesen (WB.).


155 ánedyāḥ zu lesen (WB.).


156 M. Müller, RV. transl., I, 196.


157 Ich lese abhíṣṭim statt abhîṣṭim.


158 Hiernach im Wörterbuch zu ändern.


159 sâdhāraṇa ist in dem allgemeinern Sinne »gemeinsam« zu nehmen rodasîm zu lesen (WB.)


160 Ich lese anyé statt asmé.


161 Zu máhi ergänze ich aus der ersten Zeile préṣṭhās.


162 Vielleicht ist ádrir ṇá statt ádriṇā zu lesen.


163 In der ersten Zeile ist die Lesart verderbt, Sāyana's Erklärung ist ganz ungrammatisch. Um doch einen Sinn hineinzubringen lese ich in der Noth paryetâ statt yatá etân.


164 dádhāno steht ohne Object, wahrscheinlich stand dies (etwa havyâ oder ähnliches) in der ursprünglichen Schlusszeile, die durch die Schlussformel dieser Liedergruppe verdrängt ist.


165 Es fehlen mehrere Silben, die man etwa dadurch herstellen könnte, dass man die und áṣatarā in die Formen auf -āni verwandelte und vor índro etwa tâni ergänzte.


166 Es wird enâ statt des unverständlichen ena zu lesen sein.


167 Ich lese versuchsweise sacasyós statt sácāyós, indem ich sacasyú als »hülfsbegierig« auffasse (vgl. sacasy.)


168 iva und matsaró sind zur Herstellung des Versmasses zu tilgen; letzteres scheint eine aus Vers 2 entnommene Glosse.


169 dūḍâçam zu lesen (WB.).


170 svásārā und kṙṇávanta stehen im Widerspruch. Es wird wol svásāraḥ zu lesen sein.


171 ántideva als Gegenspieler (WB.) zu fassen, widerstrebt dem Zusammenhange; es wird hier den bezeichnen, der den Göttern mit Sang und Opfer sich nahet.


172 Ich vermuthe évāv statt évēr nach Analogie, von hárī in der ganz parallelen Zeile des vorigen Verses. Die seltenere Form konnte dann leicht durch die sehr geläufige, hier aber ganz unpassende verdrängt werden.


173 jáṭhala bleibt unklar, ich habe es hier auf das Meer gedeutet.


174 Ich vermuthe váhnī statt des ungrammatischen váhnir (vgl. 589, 4.)


175 pūṣan ist sinnlos, es wird statt dessen ein Verb gestanden haben in dem Sinne: ihr kamt (yātām), erschient oder ähnliches.


176 sudúghe va dhenû zu lesen, vgl. 194, 6.


177 Es wird rodasî statt ródasī zu lesen und als Instr. zu fassen sein. Rodasi ist die gewöhnliche Begleiterin der Maruts. In der dritten Zeile fasse ich wegen des Parallelismus mit der vierten avánayas als Adjectiv in dem Sinne »niederrollend, schnell herabeilend«.


178 çáru Pfeil wird hier in dem Sinne »Blitz« zu nehmen sein, und hier auf das plötzliche Eintreten des Regens beim Heraufziehen des Gewitters hindeuten.


179 mahás dharmânam den Stützer (Kräftiger) des grossen (Indra) halte ich für Glosse zu táviṣīm.


180 Statt áñjo wäre hier ein Verb zu erwarten, etwa añjád oder anág.


181 rakṣásas statt arakṣásas fordert Sinn und Versmass.


182 Ich vermuthe índur statt índro.


183 Vielleicht ist (mit Sāyaṇa) saptá jāmáyaḥ zu lesen, und dann zu übersetzen: die sieben engverschwisterten.


184 Ich habe nach der Lesart des SV., welcher priyám statt priyâ hat, übersetzt, obgleich schwer zu begreifen ist, wie das unverständliche priyâ an dessen Stelle getreten sei.


185 gōrî ist Loc. (nicht Dual WB.).


186 Ich folge der Lesart des SV. dhenâm antáḥ sabardúghām.


187 Ich vermuthe (WB.) çritvî statt çritî in dem Sinne sich anlehnend, anschmiegend an die Fasern der Somaseihe beim Hindurchströmen. Der Instr. ánviā von áṇu wird von Sāyaṇa und den neuern Auslegern in dem Sinne »durch die Finger« gedeutet. Für den Plural áṇvīs, áṇvībhis ist die Bedeutung »Finger« gesichert, aber für den Singular áṇviā gibt sie in keiner der drei Stellen, wo diese Form vorkommt, einen erträglichen Sinn. Ich vermuthe im Anschluss an eine Bemerkung Delbrück's, dass der Sing, áṇvī ebenso wie das verwandte áṇva das feine Somasieb bezeichnet.


188 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 25.


189 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 48.


190 árāvā widerspricht dem Versmasse und dem Sinne. Ich vermuthe statt dessen arâtihā. AV. hat 35, 2 die Form arātihám (Acc.). Die ältere Form für arātihá ist arātihán, dessen Nom. eben arātihâ lautet.


191 Ich vermuthe tanvānâ (d.h. tanvānâs) statt tanvānám, nach Analogie von 798, 32.


192 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 22.


193 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


194 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


195 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 22 u. 26.


196 Vgl. Anm. zu 726, 6.


197 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


198 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


199 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


200 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


201 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


202 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


203 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 22 u. 26.


204 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


205 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


206 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


207 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


208 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


209 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


210 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich voll ständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


211 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


212 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


213 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


214 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


215 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


216 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich vollständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


217 Daselbst, S. 8 u. 46.


218 Diese aus sechs Versen bestehenden Lieder sind fast alle strophisch gebaut. Viele dieser Strophen finden sich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder, und der erste Vers vieler Strophen findet sich im ersten Theile des SV. So 737, 1-3 = SV., II, 3, 1, 10, 7; 741, 1-3 = SV., II, 9, 1, 1; 744, 1-3 = SV., II, 1, 2, 19; 745, 1 = SV., I, 5, 2, 52; 745, 4-6 = SV., II, 2, 2, 14; 748, 1 = I, 6, 1, 1, 4; 752, 1-3 = II, 3, 1, 12; 756, 1 = I, 6, 1, 2, 13. Andere Lieder finden sich voll ständig im zweiten Theile des SV. wieder, so namentlich 739, 740, 749-751, 753.


219 Daselbst, S. 8 u. 46.


220 Es ist wol índo no oder índo nú statt índo ná zu lesen, da in dem Sinne »gleichsam« hier wenig passend wäre. Sāyana's Erklärung idānīm passt wol für nú, aber nicht für ná.


221 ayâ ist adverbial zu fassen (WB., S. 209 b. Zeile 3.)


222 íbhe zu lesen nach BR. (WB.).


223 Delbrück, »Altindischer Tempuslehre«, S. 27.


224 pávamāno ist Glosse (Delbrück.)


225 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


226 Lied A. = SV., II, 5, 1, 6; B. = SV., II, 2, 1; 5; C. = SV., II, 4, 1, 3; D. = SV., II, 1, 1, 8; E. = SV., II, 5, 2, 20; F. = SV., II., 3, 1, 2; I. = SV., II, 5, 1, 7; K. = SV., II, 2, 1, 2.


227 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


228 Lied A. = SV., II, 2, 2, 1; B. = SV., II, 3, 2, 16; C. = SV., II, 3, 2, 6; H. = SV., II, 4, 1, 6. In Vers 5 liest SV. dhotám und sutám, die richtige Lesart wird für den RV. dhūtám, und sutám sein.


229 Ich lese (gegen Pada) â sadaḥ.


230 Man könnte dīyati statt dhīyate (wegen des Bildes vom Vogel) vermuthen; doch wage ich diese Textesänderung nicht.


231 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


232 Lied C. = SV., II, 5, 1, 8; H. = SV., II, 5, 1, 15.


233 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


234 A = SV., II, 2, 1, 3; B. = SV., II, 4, 1, 2; C = SV., II, 3, 2, 2; E. = SV., II, 2, 2, 4; H. = SV., II, 4, 1, 11; K. = SV., II., 1, 1, 2. Ferner der erste Vers von D. = SV., 1, 5, 2, 5, 5.


235 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


236 A. = SV., II, 3, 15; B. = SV., II, 2, 1, 4; D. = SV., II, 2, 1, 10; F = SV., II, 2, 2, 2; G., = SV., II, 3, 2, 11; H. = SV., II, 4, 2, 11. In B. und D. stehen die letzten zwei Verse im SV. in umgekehrter Ordnung, doch scheint die des RV. die richtige. Das Lied K. erscheint im SV. nicht wie die übrigen als selbständiges Lied, sondern als Schluss des Liedes II, 2, 1, 2 (10-12.)


237 oṇî, im Dual bedeutet ähnlich wie camû die Schalen, und wird daher auch auf Himmel und Erde, als die beiden Weltschalen, übertragen.


238 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


239 D. = SV., II, 1, 1, 3; G. = SV., II, 7, 1, 12; I. = SV., II, 5, 2, 11.


240 vṙṇīmáhe sakhiâya ist Glosse zu vṙṇīmáhe yújiāya.


241 Die einzelnen aus je drei Versen bestehenden Lieder, in welche diese Hymnen zerfallen, finden sich meist im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder. Wenn einzelne Verse im ersten Theil des SV. vorkommen, so sind sie stets Anfangsverse dieser RV.-Lieder.


242 A. = SV., II, 5, 2, 16; F. = SV., II, 9, 1, 17.


243 Die Zeile jātavedaḥ punīhí mā ist ein unpassender Zusatz, der das Versmass stört.


244 mandrâjanī beziehe, ich auf matís.


245 Ich lese prasúvas (= prasúas) statt des prasúpas des RV. und des prasútas des SV., das Zeichen für v kann ebenso leicht in p als in t übergehen.


246 Es wird āyátiḥ statt yátiḥ zu lesen sein, wodurch sowol das Versmass hergestellt wird, als der durch parāyátis geforderte Gegensatz zur Geltung kommt.


247 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 15 u. 49.


248 vinamgṙsáḥ ist sprachwidrig; der Zusammenhang lässt hier das Object und Subject des Satzes erwarten; ich lese vánam gṙháḥ.


249 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 15 u. 49.


250 Mit jihvâyā ágre kann ich keinen in den Zusammenhang passenden Sinn verbinden; zu vermuthen wäre der Sinn: im Anfange der Opferhandlung; vielleicht hávyāyā statt jihvâyā zu lesen.


251 Es ist avatā (d.h. avatâs) statt áva tâ zu lesen.


252 Es wird bhūmánaḥ zu betonen sein.


253 no oder statt zu lesen.


254 sucetúnā statt sú cetúnā zu lesen BR. (WB.).


255 nú çáṅsa statt nŕçáṅsa zu lesen BR. (WB.).


256 Die Trennung der drei Lieder von je vier Versen wird durch den Inhalt geboten und durch die Stellung in der Sammlung bestätigt.


257 Die Trennung in Lieder von je drei Versen, die nach der Stellung in der Sammlung zu erwarten war, wird durch die Parallelen im SV. zur Gewissheit erhoben. Es finden sich nämlich im zweiten Theile des SV. als selbständige Lieder: Lied B. = 3, 1, 1 (wo die beiden letzten Verse vertauscht sind); D. = 4, 1, 1; F. = 4, 2, 7; G. = 2, 1, 17; N. = 3, 2, 1 aber mit umgekehrter Ordnung; P. = 7, 3, 21.


258 dhījû fasse ich jetzt wie manojû in dem Sinne gedankenschnell, vgl. Vers 4.


259 âçvina nach BR. Rossen gleichend.


260 vánā zu lesen. Vgl. 88, 3; 171, 3.


261 Ich vermuthe vâsobhir statt vásubhir.


262 Ich schliesse mich mehr an Sāyaṇa an, verstehe aber unter purubû die häufig zum Opfer erscheinenden, die frommen Verehrer der Götter. (Im WB. überall zu ändern.)


263 Die Trennung in einzelne Lieder rechtfertigt sich durch den Inhalt und durch die Stellung in der Sammlung.


264 ániçita nicht angespornt, gegen WB.


265 Die Sonderung in einzelne Lieder wird aufs schlagendste erwiesen nicht nur durch die Stellung in der Sammlung, sondern auch durch den Inhalt der einzelnen Lieder, durch die Schlussformel der zwei ersten Lieder und durch die Parallelen im zweiten Theil des SV., wo als selbständige Lieder vorkommen A. = 6, 2, 8; D. = 3, 2, 20; E. = 2, 1, 11; M. = 2, 2, 10; N. = 6, 1, 4; O. = 5, 2, 1; R. = 6, 2, 18; S. = 4, 1, 21; und wo C. einen durch Versmass sich sondernden Abschnitt des Liedes 4, 2, 1 (Vers 1-3) bildet. Die Verse 41 und 42 sind im RV. umgestellt, stehen aber im SV. in der richtigen Ordnung.


266 stúkā in der Bedeutung: Locke, Flechte, passt durchaus nicht in den Zusammenhang, ich vermuthe die Bedeutung: Abflussröhre, Rinne zum Abträufeln des Regenwassers. Vgl. stoká, 2. stu. Danu würde stúkā vītâ eine gerade Röhre bedeuten, durch die das Wasser schnell abfliessen kann.


267 triṣṭúbh scheint hier in seiner ursprünglichen Bedeutung »dreifach tönend, drei Stimmen aussendend« zu stehen, wozu der vorhergehende Vers (34) zu vergleichen ist. Es ist mir nicht unwahrscheinlich, dass die spätere Bedeutung des Versmasses aus dieser Stelle, die dies Versmass hat, entsprungen ist.


268 ṙtâ fasse ich hier = ṙtô (vor m), wie z.B. agnô vor weichen Lauten sehr häufig in der Form agnâ er scheint.


269 Ich lese mit SV. iṣṇán statt uṣṇán.


270 Statt des gänzlich unpassenden und gewiss verderbten vŕṣanâma (getrennt vŕṣa nâma im SV.) setze ich versuchsweise vŕṣaṇo ná.


271 Das überzählige huraçcítaḥ scheint ein nach Analogie von 42, 3 hinzugefügter erläuternder Zusatz zu sein.


272 Die Trennung in einzelne Lieder bewährt sich durch den zweiten Theil des SV., in welchem sie alle als selbständige Lieder vorkommen; nämlich A. = 1, 1, 18; B. = 2, 2, 15; C. = 2, 1, 16; D. = 4, 1, 20; E. = 6, 2, 3. Das letztgenannte Lied des SV. enthält die Verse 13, 14, 15 des RV. Danach sollte man den Vers 813, 16 als später zugefügt ansehen. Allein es ist sehr wahrscheinlich, dass vielmehr Vers 15 als Parallele zu Vers 14 (avyata vedhâ ná yónim āsádam verglichen mit avyata ... varó ná yónim āsádam) später, aber noch vor der Zusammenstellung des SV. in den Text hineingerathen ist.


273 Die Zerlegung in Strophen oder vielleicht auch in gesonderte Lieder von je drei Versen wird durch den Samaveda bestätigt, in dessen zweitem Theile sie als besondere Lieder vorkommen, nämlich 816, 1-3 = 4, 2, 9; 817, 1-3 = 4, 1, 19; 817, 4-6 = 7, 3, 20.


274 Die Zerlegung in Strophen oder vielleicht auch in gesonderte Lieder von je drei Versen wird durch den Samaveda bestätigt, in dessen zweitem Theile sie als besondere Lieder vorkommen, nämlich 816, 1-3 = 4, 2, 9; 817, 1-3 = 4, 1, 19; 817, 4-6 = 7, 3, 20.


275 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 59. Die Zerfällung in einzelne Lieder, auf welche die Stellung in der Sammlung hinweist, wird durch den zweiten Theil des SV. bestätigt, wo drei derselben als gesonderte Lieder erscheinen, nämlich, A. = 1, 1, 17; C. = 5, 2, 17; E. = 2, 1, 20. Doch sind die beiden Verse im SV. mit Unrecht umgestellt und ein dritter im Versmass abweichender und aus 813, 13 (SV., II, 6, 2, 3) entlehnter Vers hinzugefügt.


276 Hier ist nicht, wie ich nach Bollensen's Vorgange im WB. gesagt habe, gómān zu streichen, sondern, wie der Strophenbau lehrt, ein zweisilbiges Wort, etwa ihá hinter gómān hinzuzufügen.


277 Die Strophen kommen auch hier wie beim vorigen Liede meistens als eigene Lieder im zweiten Theile des SV. vor, nämlich Vers 1 u. 2 = 1, 1, 16; 3 u. 4 = 3, 1, 17; 7 u. 8 = 6, 2, 6; 9 u. 10 = 3, 2, 17; 13 u. 14 = 4, 1, 18.


278 Statt stómam ist ungeachtet der Handschriften und des SV. sómam zu lesen.


279 Es ist divás statt dívas zu betonen, SV. hat divodúham statt divó duhuḥ (Text dívo duhuḥ.)


280 Die Strophen erscheinen grösstentheils im SV., II als selbstständige Lieder, nämlich 1-3 = 6, 1, 8; 4-6 = 5, 1, 17; 10-12 = 5, 2, 19; 16-18 = 4, 2, 10.


281 anupūrviaḥ zu lesen (WB.).


282 Die einzelnen Lieder sondern sich durch das Versmass, welches nur im zweiten und dritten übereinstimmt. Die ersten drei finden sich im SV., II als selbständige Lieder, das zweite und dritte jedoch mit theilweiser Verwechselung der Verse, nämlich 1-3 = 6, 1, 7; 7. 5. 4 = 7, 1, 7; 8. 6. 9 = 7, 1, 3.


283 sâman fasse ich hier gegen WB. in der gewöhnlichen Bedeutung Gesang und beziehe es auf das so häufig als Gesang aufgefasste Rauschen des Soma.


284 GKR., S. 167 u. 110; 824. Muir S.t., V, 424.


285 GKR., S. 167 u. 110; 824. Muir S.t., V, 424.


286 tám hinter mahiṣám ist als das Versmass störend zu tilgen; es ist aus dem tám der beiden folgenden Zeilen hier eingedrungen.


287 Zur Herstellung des Versmasses schlage ich vor: amŕte punāne loké statt pavamānāmŕte loké zu lesen.


288 Das Versmass ist vielfach verwirrt; theils fehlen Silben, die durch die üblichen Zerdehnungen nicht herzustellen sind, theils ist die Cäsur verletzt. Entweder ist der Text verderbt, oder der Dichter hat das Versmass in einer Weise behandelt, die sich sonst die Dichter der RV.-Lieder nicht gestatten.


289 WB. unter zu ändern.


290 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 9.


291 GKR., S. 142.


292 Ich vermuthe mit Delbrück (»Chrestomathie«, S. 35) jagamyām, SV. hat in der freilich vielfach abweichenden Parallele jagamyāḥ (GKR. lesen jagamyāt.)


293 sapema statt rapema zu lesen nach GKR.


294 Entweder ist mit Delbrück (»Chrestomathie«, S. 35) tanúā auszulassen oder vâ u.


295 Ich vermuthe gandharvó statt gandharvîr. Es wird im vorhergehenden Liede gandharvá als Gatte der ápiā yóṣaṇā und beide als Aeltern des ersten Menschenpaares genannt; und so ist auch hier gandharvá und nicht gandharvî neben der ápiā yóṣaṇā zu erwarten. Ueberdies kommt gandharvî in der Veda-Sprache noch nicht vor.


296 áhā im Gegensatz zu dyâvas bezeichnet den ganzen Tag, die Nacht mit eingeschlossen, daher z.B. in 450, 1 áhar kṙṣṇám die Nacht bezeichnet.


297 GKR. 146.


298 Ob asyehá statt adyéhá zu lesen ist?


299 Ich halte pūrvajébhyas für Glosse zu pûrvebhyas, durch Entfernung derselben wird das Versmass der beiden vorigen Verse auch für diesen Vers hergestellt.


300 M. Müller in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, IX, 14.


301 WB. unter vaçanî zu ändern.


302 Das Versmass verlangt, dass jihvar statt jihvaraḥ gelesen oder gesprochen werde, und in 8 c. fehlt vor camasó eine Silbe, etwa u oder íd hinter eṣá. Doch ist in diesem Liede auch sonst der Uebergang der elfsilbigen Zeilen in zwölfsilbige nicht zu verkenen.


303 Roth in GKR. 150.


304 Des Versmasses wegen ist dákṣiṇāvat zu lesen und als Adverb zu fassen.


305 īḍe ist Glosse. Statt çâsā ist çâsā »ich will preisen« zu lesen.


306 Es fehlen einzelne Silben. Ich füge versuchsweise íd hinter yám ein, vor bhrājate oder hinter bhrâjate, sá hinter çréṇidan (çréṇidant.)


307 víçvét wol in víçve ít aufzulösen.


308 Der am Schlusse jeder dritten Zeile auftretende Refrain ví vo máde und ebenso der am Schlusse jeder vierten Zeile vívakṣase steht weder mit diesem Liede (noch mit den Liedern 850 A. und 851) in irgend einem sachlichen Zusammenhange und gehört jedenfalls ursprünglich nicht zu diesen Liedern. Er scheint von Sängern aus dem Geschlechte des Vimada später eingeflickt. Die Bedeutung dieser Refrainformeln ist, da sie sonst nirgends vorkommen, wegen des Mangels an Zusammenhang nicht mit einiger Sicherheit zu ermitteln.


309 Das Metrum ist nicht fest ausgeprägt, namentlich schwankt die erste Zeile zwischen elf und zwölf Silben. Die metrisch abweichenden Verse 7 und 9 sind wol eingeschoben.


310 Ich lese gopâ statt des unverständlichen gúhā.


311 Ich lese versuchsweise ākṣāṇâ statt ākṣāṇé, ohne aber zu glauben, damit schon das rechte getroffen zu haben.


312 íd hinter vācâ stellt das Versmass her und macht den Sinn viel deutlicher.


313 Das Versmass der letzten Zeile kann durch vorgesetztes, auch dem Sinne sehr entsprechendes tám hergestellt werden (nachher gopáas zu sprechen, WB.)


314 vahatāt hier in dem Sinne der zweiten Pers. Dualis (Sāyaṇa.)


315 GKR. 113.


316 Die Uebersetzung dieser Verse ist fast wörtlich entnommen aus GKR., S. 71.


317 Die Uebersetzung dieser Verse ist fast wörtlich entnommen aus GKR., S. 71.


318 Die Uebersetzung dieser Verse ist fast wörtlich entnommen aus GKR., S. 71.


319 Die Uebersetzung dieser Verse ist fast wörtlich entnommen aus GKR., S. 71.


320 indra ist offenbar fehlerhaft; denn die Worte dieses Verses kann nur Indra sprechen; índram zu lesen, verbietet das Versmass; ich vermuthe statt dessen die Anrede an den Sänger, der sich in Vers 3 pṙkṣá nennt. Die Annahme, dass ein Sohn Indra's, Vasukra, Verfasser des Liedes sei, ist eine spät ersonnene Fabel.


321 Vielleicht jáyat statt váyat zu lesen. Letzteres würde aus abzuleiten und etwa in dem Sinne »im Kampfe anfallen« zu deuten sein (WB. unter zu ergänzen.)


322 vielleicht, aber nicht nothwendig, ist ádanti zu betonen.


323 Ich lese vír statt vā, auch wird wol nyádhāyi statt ny àdhāyi zu lesen sein.


324 Ich vermuthe vahās (vahā) statt vâhas (vâho), Vertauschung der Quantitäten wie in pāvak ¾ und andern.


325 âgan ist nicht in â agan (Pada) aufzulösen, sondern in â gan zu trennen (WB. zu ändern.)


326 Vielleicht, aber nicht nothwendig, ist bráhmaṇo statt bráhmaṇe zu lesen.


327 bhûmanā = bhūmánā oder auch so zu lesen.


328 Ich lese yáthā statt yátra und àsṙṣṭa statt ásṙṣṭa.


329 In der zweiten Zeile fehlen zwei Silben, wahrscheinlich ist hinter turváṇiḥ noch aus der ersten Zeile padám hinzuzufügen, dessen Wegfall leicht erklärlich ist.


330 GKR., S. 106.


331 GKR., 158; Muir, V, 425.


332 GKR. 42.


333 návyā (du.) fasse ich wegen des purāṇâ jetzt in dem Sinne »neu«.


334 puramdhi als Eigenname zu fassen gegen WB.


335 sudíne fasse ich jetzt gegen Pada (und WB.) als Loc.


336 dhíyam dhuḥ fasse ich jetzt in dem Sinne wie dhíyamdhā (die Gedanken, die Achtsamkeit hinrichtend), so dass náyanto dhíyam dhuḥ bedeutet »sie wandten Sorgfalt an, indem sie führten«, d.h. »sie führten sorgsam, mit Bedacht« (WB. zu ändern unter dhā und dhî.)


337 In der ersten Zeile fehlt eine Silbe hinter tṙtáh, auch wäre hier statt des Trita vielmehr Agni zu erwarten, auf den die Schilderung hinzielt; ich vermuthe tritajâḥ, »der von Trita erzeugte, entflammte«. Möglich wäre auch trítayaḥ »der Dreifache, in drei Stätten erzeugte« (vgl. 871, 1. 2.)


338 sómāḥ am Schlusse ist sinnlos, ich lese vermuthungsweise sṙṣṭâḥ.


339 vépas scheint hier wie víp »Lied, Gesang«, eigentlich »begeistertes, erregtes Lied« zu bedeuten.


340 Ich folge in der letzten Zeile jetzt der Erklärung Sāyaṇa's, indem ich ánamasyu-s als Adjectiv in der Bedeutung unbeugsam (apraṇatiçīlaḥ san), und namasvín in der Bedeutung »sich beugend« auffasse (WB. auch unter namasy und namasvín zu ändern.)


341 In der ersten Zeile fehlen drei Silben; ich vermuthe etwa máma dadhur indriyám statt mâm dhur índram (vgl. 57, 3.)


342 vṙtréva = vṙtrámva zu sprechen oder auch so zu lesen.


343 nirṇíje eigentlich »zum Anlegen des Schmuckgewandes des Somatrankes«.


344 vakṣayam ist vermuthlich fehlerhaft, man könnte nāçayam vermuthen, dann wäre von der Zerstörung der neunundneunzig Burgen des mächtigen (Çambara) die Rede, was in den Zusammenhang viel besser passen würde.


345 Das Versmass des Liedes ist nicht festgehalten. Die erste und zweite Zeile in Vers 3 sind elfsilbig. Ausserdem fehlen hier und da Silben, die sich nicht durch gesetzmässige Auflösung herstellen lassen. Wahrscheinlich ist die Lesart mehrfach verderbt; doch ist mit Conjecturen schwer zu helfen. In 5 c. vermuthe ich vardháyaç ca no statt várdhāç ca.


346 GKR. 104.


347 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 57.


348 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 57.


349 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 57.


350 Es fehlen zwei Silben; ich vermuthe jánās (als Spondeus zu lesen, vgl. z.B. 492, 11) hinter asya, wodurch auch der Sinn sehr treffend ergänzt wird.


351 Ich lese mit Vāj. stómena.


352 Es wird krátumantā zu lesen sein, was sich auch metrisch empfiehlt.


353 Ich vermuthe ciketat statt ciketa.


354 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 7. 8.


355 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 7. 8.


356 bhajé ráthasya zu lesen (WB.).


357 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 7. 8.


358 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 7. 8.


359 kṙṣṭáyas die Ansiedler, hier auf die Sterne als Ansiedler des Himmels diví kṙṣṭáyas bezogen, pañca kṙṣṭáyas bedeutet daher, wie sonst die (aus fünf Geschlechtern bestehenden) Bewohner der Erde, hier die ganze Sternenschar.


360 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 7. 8.


361 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 7. 8.


362 Die Worte átho ariṣṭátātaye, die hier das Versmass stören, scheinen aus Vers 10 hierher gedrungen zu sein, um den vollständigen Refrain herzustellen.


363 Die Worte átho ariṣṭátātaye, die hier das Versmass stören, scheinen aus Vers 10 hierher gedrungen zu sein, um den vollständigen Refrain herzustellen.


364 áditi ist hier wie auch Vers 3 zeigt, Bezeichnung des unendlichen Himmels.


365 tuvīrávān ist nach Aufrecht (»Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXV, 233) Nom. von tuvīrávas laut singend, rauschend (WB. zu ändern.)


366 mahás als Adverb zu fassen.


367 tuvīrávān ist nach Aufrecht (»Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXV, 233) Nom. von tuvīrávas laut singend, rauschend (WB. zu ändern.)


368 nâdhas wol eher Hülfe flehend (Sāy.) als Zufluchtsstätte (WB.).


369 Vielleicht, aber nicht gerade nothwendig, ist statt áṇhasaḥ zu lesen árṇasaḥ nach Analogie von 585, 7.


370 Der Gen. vadhryaçvásya ist von agnés abhängig, vgl. agnír vadhryaçvásya Vers 11 und 12.


371 Der Gen. vadhryaçvásya ist von agnés abhängig, vgl. agnír vadhryaçvásya Vers 11 und 12.


372 Entweder ist miyédham zu lesen, oder miyédhas hier als Neutrum zu fassen.


373 rathayûr zu lesen (WB.).


374 GKR. 162. Ich nehme gleichfalls strophischen Bau an, glaube aber, dass der neunte Vers, welcher auch im Metrum abweicht, von einem engherzigen Brahmanen hinzugefügt sei, der den Opferdienst und besonders das Somakeltern als Bedingung für die Wirksamkeit des Wortes vermisste. Nach Entfernung dieses Verses sind die Strophen vollzählig.


375 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 14; Muir, S.t., IV, 11 fg.


376 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 14; Muir, S.t., IV, 11 fg.


377 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 14; Muir, S.t., IV, 11 fg.


378 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 14; Muir, S.t., IV, 11 fg.


379 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 14; Muir, S.t., IV, 11 fg.


380 çácī va zu trennen (WB.)


381 arca = arcā als 1. sing. zu fassen; vibhvánaç statt vibhvánā zu lesen (WB.)


382 sótum statt sótu zu lesen? (WB.)


383 »kau'n mit Zähnen sie das Kraut«, wörtlich »zerreiben sie mit den Rachen«.


384 vīrápeça zu lesen, vgl. 307, 3.


385 M. Müller, »Einl. in die vergleichende Religionswiss.«, S. 217 fg.


386 Muir S.t., IV, 5.


387 Muir S.t., IV, 5.


388 »dem scharfen«, wörtlich: (den Pfeil) schärfend.


389 alebhānâd ṙṣṭíbhir yātudhânāt wörtlich: (befreie ihn) von dem Zauberer, nachdem dieser (von dir) mit Speeren angegriffen ist.


390 Die Parallele zu mithunâ in Vers 24 und zu tṙṣṭám in Vers 15, sowie der Zusammenhang des Verses zeigen, dass auch hier von den Bösen, die mit den bösen Geistern in Verbindung stehen, die Rede ist. manyór stört das Versmass und wird Glosse zu mánasah sein; die Umstellung von çaravīā und mánasas würde das Versmass vollkommen herstellen.


391 Es wird wol sûryam zu lesen sein.


392 Die Accusative in Zeile 3 hängen entweder von dhúnis oder ṙjīṣî ab, indem, wie so häufig, die Adjectiven wie Participien des Verbs construirt werden, von dem sie abhängen. In der Uebersetzung habe ich sie von dhúnis abhängen lassen. Die letzte Zeile sagt dem Sinne nach aus: Wenn Indra von diesem Soma getrunken hat, besiegt ihn niemand.


393 Ich ergänze zu den ersten zwei Zeilen aus dem vorigen Verse pratimânāni (sánti) und zur Vervollständigung der Construction tásme (índrāya.)


394 Des Metrums wegen ist jánā āminánti statt jánā minánti zu lesen.


395 Statt çamīnahuṣī ist çámī nahuṣī zu lesen (WB.); dhiyâ çámī ist eine im RV. sehr beliebte Zusammenstellung, nahuṣī »die beiden benachbarten« wird hier Himmel und Erde bezeichnen, wie es auch in der Uebersetzung wiedergegeben ist.


396 Statt nṙmáṇā lese ich nṙmánām für nṙmánasam, eine Zusammenziehung, die zwar selten, aber nicht unerhört ist.


397 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 40.


398 dáçoṇi ist hier als Adjectiv zu fassen, und zwar »zehnfachen Genuss (oṇí) darbietend«. Die Bedeutung »Finger«, welche Sāyaṇa in diesem Compositum dem oṇi beilegt, ist nicht nachzuweisen, und hier wol der Zahl zehn zu Liebe erdacht.


399 Vgl. die unübertreffliche Uebersetzung von Roth in GKR. 172.


400 Nach Roth apyāvatīm zu lesen.


401 bṙhaspátiprasūtaās zu sprechen.


402 bṙhaspátiprasūtaās zu sprechen.


403 Muir S.t., I, 270.


404 aus â yāhi der vierten Zeile ist hier ein â yantu zu ergänzen, oder auch unbestimmter santu.


405 çrutám lässt verschiedene Deutungen zu; am wenigsten ist wol die von Ludwig zu rechtfertigen, welcher çrutám als 2. du. Imperativ. fasst; ich schliesse mich der Erklärung von Sāy., welcher çrutám durch viçrutam yajñam erklärt, insofern an als ich çrutám (gegen WB.) auf das in sutapâs der vorigen Zeile enthaltene sutám beziehe, und naḥ çrutám (sutám) »unsern berühmten Somatrank« verbinde.


406 Des Versmasses wegen ist hinter hitám etwa â hinzuzufügen.


407 indrasenâ nehme ich hier nach Ludwig's Vorgang in dem Sinne »die durch Indra's Geschoss begünstigte«. Die Aoristen abhūt und acet zeigen, dass der Kampf und namentlich die Vertheilung der Beute als unmittelbar vorhergegangen gedacht ist (vgl. Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 74.) Der Gebrauch von sma mit dem Praes. im Sinne des Imperfects (in Vers 2, 4, 6) lässt auf ein spätes Alter schliessen, ebenso der gekünstelte Ausdruck.


408 Aus metrischen Gründen ist asmâka (wie oft) statt asmâkam zu lesen.


409 prapê zu lesen (WB.) statt prayê, y und p sind in den Handschriften oft sehr schwer zu unterscheiden.


410 dhénā, vgl. 2, 3 und 101, 10. abhiṣṭi von as mit abhí überwindend.


411 GKR. 78.


412 Vielleicht ist brahmáṇe zu lesen (WB.)


413 Wol abhí khyā zu lesen.


414 dán fasse ich jetzt wie in pátir dán als Loc. von dán = dám.


415 āsâ váhnis kann hier nicht anders gefasst werden als an den fünf übrigen Stellen wo es vorkommt, nämlich »vor das Angesicht bringend, darbringend«.


416 abímātīḥ ist sinnlos und widerstrebt dem Versmass; ich vermuthe ví tārīh statt 'bhímātīḥ, tar mit in dem Sinne »steigern, scharf anspannen«, entsprechend dem vī tanuhi der ersten Zeile. Vielleicht, aber nicht gerade nothwendig, ist çávānsi statt çrávānsi zu lesen.


417 Siehe meine Uebersetzung in Warneck's »Allgemeiner Missionszeitschrift«, Nov. 1874. Vgl. GKR., 155; Muir S.t., V, 431.


418 Siehe meine Uebersetzung in Warneck's »Allgemeiner Missionszeitschrift«, Nov. 1874. Vgl. GKR., 155; Muir S.t., V, 431.


419 Siehe meine Uebersetzung in Warneck's »Allgemeiner Missionszeitschrift«, Nov. 1874. Vgl. GKR., 155; Muir S.t., V, 431.


420 GKR. 81; Muir S.t., V, 90.


421 sásniḥ zu lesen (WB.)


422 stuṣéyam zu lesen (Roth zu Nirukta, 150.)


423 Muir S.t., IV, 15 fg.


424 ékaḥ zu tilgen, fehlt auch nach einer Mittheilung von Leop. Schröder in der Mētrāyaṇī Sh.


425 GKR. 136.


426 Statt des sinnlosen, auch dem Versmass widerstrebenden 'yám lese ich yan (vgl. 238, 5.)


427 GKR. 138; Muir S.t., IV, 497 fg.


428 Das Lied ist spätern Ursprungs, wie der Gebrauch von sárva (Vers 2) für víçva zeigt.


429 GKR. 165; Muir S.t. IV, 3; V, 356.


430 Aufrecht in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, XXIV, 203 und Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 30.


431 Ich vermuthe ákṙto (ákṙtas, vgl. 63, 4) statt ákṙṇor, indem die seltene Form durch die geläufigere verdrängt wurde. Sāy. erklärt akṙṇos durch ahiṅsīs.


432 índro ist Glosse, die das Vermass stört und dem Sinne nicht entspricht.


433 = SV., II, 9, 2, 1.


434 çukrávarcā widerstrebt dem Versmass; vielleicht ist çukrávān zu lesen und daraus das çukrávarcā(s) des Textes durch Analogie der beiden benachbarten Adjectiven entsprungen.


435 Die beim Infinitiv gebräuchliche Attraction findet hier auch bei dem infinitivisch gebrauchten dânāya statt.


436 Statt des unmetrischen gṙbhṇâmi oder des jagrâha des AV. ist etwa grábham zu lesen.


437 GKR. 140; Muir S.t., V, 423.


438 abhavat ist Glosse (nach Bollensen.)


439 Vgl. AV. I, 20, 4 und 21. N. Weber in: »Indische Studien«, IV, 413 fg.


440 Vgl. die Uebersetzung von M. Müller in: »Zeitschr. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, IX, 16 und Muir S.t., V, 310. gachatāt ist als zweite Person aufzufassen, wie der sonst überall stattfindende Gebrauch des Imperativs auf -tāt beweisst (WB. zu ändern.)


441 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 24; Roth zu Nirukta, S. 95.


442 = SV., II, 7, 1, 15.


443 Die Lesart pavím des SV. ist vorzuziehen.


444 Die Lesart ist verderbt, lässt sich jedoch nicht ohne gewaltsame Aenderung herstellen. Die Verbannung des unpassenden jóṣā würde zugleich die Aenderung savânām bedingen.


445 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 14.


446 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 48.


447 Die müssige Wiederholung der Zeile 4 = 5 ist wol zu streichen.


448 Delbrück, »Altindische Tempuslehre«, S. 99.


449 GKR. 95; Muir S.t., V, 145.


450 GKR. 154.


451 Statt des sinnlosen ṙbhūṇâm ist ṙṣūṇâm zu lesen. Auch in 379, 1 wird Agni ṙṣūṇâm putrás genannt, und in unserm Liede heissen die Flammen »Söhne der Feuerbrände«.


452 GKR. 25.


453 = SV., II, 9, 2, 11.


454 GKR. 57; M. Müller, »Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft«, IX, S. XI.


455 Muir S.t., V, 478.


456 Der Zusammenhang und die Parallele mit 1019, 5 erfordert sómam statt stómam.


457 sincate (tonlos) zu lesen.

Quelle:
Rig-Veda. 2 Teile, Leipzig 1877, [Nachdruck 1990], Teil 2, S. 440.
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Romantische Geschichten III. Sieben Erzählungen

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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.

456 Seiten, 16.80 Euro

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